U19 schlägt Lautern im Südwestderby
Der 5. Spieltag in der DFB-Nachwuchsliga brachte für die KSC U19 endlich den ersten Auswärtsdreier. Die Stoll-Elf musste nach langanhaltender 1:0-Führung den Ausgleich hinnehmen und fand erst in der Nachspielzeit in Efekan Aygünes den Matchwinner im Derby.

Am Fröhnerhof sahen knapp 150 Zuschauerinnen und Zuschauer, wie die U19 des FCK und des KSC im Südwestderby aufeinandertrafen. Im Vergleich zur 2:0-Niederlage bei der TSG vor der Länderspielpause nahm Cheftrainer Martin Stoll zwei Wechsel in der Anfangsformation vor. Emilio Ambrosius startete anstelle von Finn Bierle und Eymen Laghrissi stürmte von Beginn an für Niklas Behr, der sich vergangene Woche beim Aushelfen in der U23 verletzte. Die Badener erwischten im Südwestderby den besseren Start. Tim Boldt prüfte nach El-Dor-Steckpass FCK-Schlussmann Randy Hülsmann. Wenig später zeigte Eymen Laghrissi sein Tempo und setzte sich auf rechts durch. Das Zuspiel auf Bassem El-Dor konnte dieser aber nicht verarbeiten. Nach 29 Minuten gelang dem KSC in den stahlblauen Trikots die hochverdiente Führung. Eymen Laghrissi schüttelte seinen Gegenspieler nach Ambrosius-Zuspiel ab und behielt traumhaft das Auge für Metin Sen. Der feine Techniker schloss mit seinem ersten Kontakt noch außerhalb des Strafraums ab und schlenzte das Spielgerät in die Maschen. In einigen Chancen bis zum Pausenpfiff gelang dem KSC nicht das 2:0. Tim Boldt und Bassem El-Dor fanden bei ihren Abschlüssen keinen Weg an Hülsmann vorbei. Im zweiten Durchgang probierte sich El-Dor mit einem Freistoß, der sein Ziel nur knapp verfehlte.
Aluminium verhindert das 2:0
In der Folge waren die Badener gleich zweimal im Aluminium-Pech. Metin Sen knallte den Ball aus wenigen Metern an die Latte, Bassem El-Dor scheiterte mit links am Pfosten. Und so kam es, wie es im Fußball oft kommt: Der 1. FC Kaiserslautern glich mit der ersten Chance im zweiten Durchgang aus. Kamil Günes konnte zunächst noch parieren, war kurz darauf beim Schlenzer von Mohamed Benslaiman Serghini aber machtlos (70.). Wenig später verpasste Serghini den Doppelpack am zweiten Pfosten, als der Ball an Freund und Feind vorbeiging. Mit der letzten Aktion im Spiel sollte die spannende Schlussphase dann ihren Höhepunkt finden. Metin Sen nahm den Ball aus rund 25 Metern volley, FCK-Keeper Hülsmann konnte nur in die Mitte parieren. Das Spielgerät fiel vor die Füße des eingewechselten Efekan Aygünes, der sich nicht zweimal bitten ließ und das heißumjubelte und gleichzeitig auch verdiente 2:1 für den KSC erzielte 90.+3). Cheftrainer Martin Stoll resümierte am Montag nach dem späten Derbysieg: „Schlussendlich war es ein verdienter Sieg, wir hatten genug Chancen, um mehr Tore zu erzielen. An der Chancenverwertung werden wir weiter arbeiten“. Weitere KSC-Tore soll es dann für die U19 kommenden Sonntag geben. Um 13:00 Uhr gastiert der 1. FC Saarbrücken im Badenia Stadion.
KSC-Aufstellung
Günes – Kaiser, Guggenbühler ©, Ambrosius – Thürer, Torun (45. Baumstark) – Bruckert (75. Aygünes) – El-Dor (64. Rega), Sen – Laghrissi (75. Matenda), Boldt (75. Batolov)
KSC-Tore
0:1 Metin Sen (29.)
1:2 Efekan Aygünes (90.+3)









