U19 holt Punkt bei den Junglöwen
Die U19 des KSC ist mit einem 1:1 Unentschieden beim TSV 1860 München in die Rückrunde der Juniorenbundesliga Süd gestartet. Max Knorn erzielte kurz vor Schluss den Ausgleichstreffer für die Elf von Markus Kauczinski.
Von David Ruf
Mit einem Punkt im Gepäck reiste die U19 am Sonntagabend aus dem verschneiten München ab. Das Spiel gegen den TSV 1860 fand auf dem geräumten Kunstrasenplatz des Jugendzentrums der Löwen statt. In einer emotionalen Partie konnte Max Knorn kurz vor Schluss zum gerechten Unentschieden ausgleichen.
Von Beginn an gaben die Löwen den Ton an und setzten die Wildpark Elf, die zunächst gar nicht ins Spiel fand, stark unter Druck. Folgerichtig fiel das 1:0 für die Gastgeber in der 11. Minute nach einem Getümmel im Strafraum bugsierte Bukowski das Leder über die Linie. Es dauerte etwa zwanzig Minuten bis die Kauczinski Elf besser ins Spiel fand und durch Fetsch, Krebs und Neziray gute
Einschussmöglichkeiten zum Ausgleich aus ließ. Nach der Pause waren nun wieder die 60er am Drücker und hätten den Sack zu machen können, doch das Glück und ein guter Torwart Sebastian Dohm standen der KSC Elf zu Seite. In der besten Druckphase der Gäste in der zweiten Halbzeit vergab Fetsch die beste Chance zum Ausgleich. Als der KSC schon geschlagen schien und die Kräfte nachließen fiel der Ausgleich. Nach einer Flanke von Stindl wehrte der Keeper der 60er, Kevin Maschke, den Ball zu kurz ab und der eingewechselte Maximilian Knorn konnte mit einem Heber den letztlich gerechten Ausgleich erzielen. Für Max Knorn war es der erste Einsatz in der U19, der etatmäßige Mittelfeldspieler der U17 wurde von Trainer Markus Kauczinski, der damit ein gutes Näschen bewies, in den Sturm beordert. Auch Sameth Tuzluca aus der U18 zeigte in seinem ersten Bundesligaspiel eine ansprechende Leistung als Innenverteidiger.
Insgesamt zeigen sich die KSC Verantwortlichen zufrieden mit dem Punkt aus München, da die 60er Jugend zu den spielstärksten Teams der Liga gehört. Ähnlich sieht es auch Trainer Kauczinski: "Es war ein ähnlicher Verlauf wie im Hinspiel mit verteilten Spielanteilen und Chancen auf beiden Seiten. Wenn 1860 das 2:0 macht ist es rum, aber wir hatten auch schon in der ersten Halbzeit den Ausgleich mehrmals auf dem Fuß. Ich glaube, dass das Ergebnis heute gerecht war." Auch Co Trainer Gunnar Hesse sieht es so: "Um mehr als eienn Punkt zu holen, hätten heute alle eine Topform haben müssen, aber 3 4 Spieler haben keinen guten Tag gehabt. So kann man 1860 nicht schlagen, das Remis geht in Ordnung.
Am nächsten Sonntag folgt der erste Heimauftritt gegen Greuther Fürth, bleibt zu hoffen, dass man an die letzt jährige Heimstärke anknüpfen kann, denn zuhause ist der KSC in dieser Saison noch ungeschlagen.
KSC: Dohm, Abele, Krebs, Tuzluca, Brosinski, Kuday (40.Kaya), Stindl, Fischer (60. Stikel), Acik, Neziray (71.Knorn), Fetsch









