U19 gibt Sieg aus der Hand
Bis zur 80. Minute führten die U19-Junioren am Samstag im Spiel gegen die SpVgg Greuther Fürth. Am Ende stand die Mannschaft von Trainer Tim Walter jedoch mit leeren Händen da.

Der KSC begann stark und hatte bereits in der fünften Minute die Chance zur Führung, als Samir Frank allein auf den Gästekeeper zulief, ihm jedoch die nerven versagten. Im Anschluss tat sich lange Zeit nichts im Spiel. Erst nach einer halben Stunde deuteten die Fürther so etwas wie Torgefahr an, blieben im Abschluss jedoch zunächst zweimal noch ungenau, so dass es mit dem torlosen Remis in die Pause ging.
Auch im zweiten Durchgang dauerte es eine Viertelstunde, ehe das Spiel Fahrt aufnahm. In der 60. Minute bewahrte KSC-Keeper Veseli seine Truppe mit einem starken Reflex nach einem Eckball vor dem Rückstand. Auf der anderen Seite nutzte wenig später Lotfi Graidia eine gut geschlagene Flanke von Aron Viventi mit dem Kopf zum 1:0 für die Blau-Weißen (73.). Dass unsere Mannschaft nur drei und vier Minuten in Person von Samir Frank, der zweimal freistehend vergab, den Sack nicht zumachte, sollte sich an diesem Tag noch rächen. Eiskalt nutzten die Fürther in der 80. Minute ihre zweite richtige Chance im Spiel. Nach einem Fehler in der Karlsruher Hintermannschaft war es Stefan Maderer, der zum 1:1 ins Tor traf. Doch der KSC machte weiter, wollte unbedingt die drei Punkte im Wildpark behalten. Wieder Samir Frank, mit einem Schuss an die Unterkante der Latte (84.), und Patrick Fossi, mit einem Schuss aus nächster Nähe, hatten das Glück nicht auf ihrer Seite. Anders die Gäste aus Franken. Wieder war es eine Unachtsamkeit der Karlsruher Hintermannschaft, die die Fürther einlud. Und wieder nahmen sie das Geschenk an, als Benedikt Kirsch in der zweiten Minute der Nachspielzeit den Siegtreffer für die Kleeblätter markierte.
"Das ist eine sehr schmerzhafte Niederlage. Es war ein sehr intensives Spiel und wir hatten nach der Führung alle Trümpfe in der Hand. Allerdings haben wir es nicht geschafft, den Sack zuzumachen. Das wurde bestraft. Wir haben uns in der Defensive nicht gut angestellt und nach der Führung zu sehr ausgeruht. Das hat der Gegner eiskalt ausgenutzt", so ein sehr enttäuschter Coach Tim Walter nach dem Spiel.
Aufstellung: Veseli, Dehm (C), Fassnacht, Sheron, Macorig, Fossi, Wähling (46. Feimuth), Stamer (80. App), Frank, Gürsoy (55. Graidia), Viventi (80. Kleinschmidt)









