Kette-Jungs hadern mit ihrer Chancenverwertung

U19 geht in Mainz leer aus

U19

Nach langer Ligapause ging es vergangenen Samstag wieder um Punkte im Rennen um die Achtelfinalteilnahme der Deutschen U19-Meisterschaft. Auswärts beim 1. FSV Mainz 05 musste die Heimfahrt nach ansprechender Leistung ohne Punkte angetreten werden.  

Für den Tabellenführer ging es nach dem erfolgreich gefestigten Einzug in das DFB-Pokalfinale der Junioren im Ligabetrieb weiter in Mainz. Für einige der U19-Jungs ging es die vergangene Woche mit ihren U-Nationalmannschaften auf Reise. Luca Rega ersetzte aus Belastungssteuerungsgründen den angeschlagenen Leon Parduzi links hinten. Zurück im KSC-Trikot starteten die Badener mutig ins Spiel, Tim Schunck konnte das 1:0 im Eins-gegen-Eins gegen den glänzend aufgelegten Mainz-Schlussmann Posch genauso nicht erzielen wie auch Niklas Behr im Nachschuss. Nach rund einer halben Stunde lud ein Fehlpass der KSC-Abwehr zur Führung der Gastgeber durch Safyan Toure ein. Auch nach Seitenwechsel bemühten sich die Karlsruher um den Ausgleich. Die erste dicke Chance gehörte aber den Pfälzern. KSC-Keeper Jannis Bärtl konnte sich im Eins-gegen-Eins aber ebenso auszeichnen wie sein Gegenüber noch im ersten Durchgang. Kemal Cirpan musste nach einem Zusammenprall mit starker Blutung an der Lippe ausgewechselt werden (52.).

KSC-Chancenwucher im Bruchwegstadion

Im Anschluss gab es einige KSC-Chancen, bei denen nicht viel fehlte. Der Ausgleich sollte aber weder Tim Schunck aus der Drehung, Niklas Behr nach Kritzer-Standard, Luca Rega nach Schuncks Einwurf-Flanke oder Eymen Laghrissi nach schönem Sololauf gelingen. Weitere Top-Gelegenheiten hatten Kapitän Kritzer per Kopf und Jassin Manai per Volley von ähnlicher Position wie bei seinem Treffer gegen Wolfsburg. In der letzten regulären Spielminute kam es dann zur Entscheidung für Mainz. Ein Konter gegen aufgerückte Wildpark-Kicker sorgte für das 2:0 gegen die beste Defensive der Liga.

In der Schlussphase kam Silvio Roos zu seinem ersten Einsatz in der DFB-Nachwuchsliga. Der Stürmer musste seit Oktober aufgrund einer Knieverletzung passen. Im Verbandspokalhalbfinale beim SV Sandhausen durfte er schon sein Comeback feiern.

Fazit & Ausblick

Viel Zeit, sich über die vielen liegengelassenen Chancen nach der „ordentlichen Leistung“ in Mainz zu ärgern, bleibt Cheftrainer Ralf Kettemann uns einen Jungs ohnehin nicht. Bereits am Mittwoch geht es für die Kette-Jungs um 12:00 Uhr weiter in der Liga. Zu Gast im Arthur Beier-Stadion sind dann die A-Junioren von Borussia Dortmund mit Cheftrainer Mike Tullberg.

KSC-Aufstellung

Bärtl – Rega (78. Guggenbühler), Mitakidis, Manai, Arbai – Zor (78. Mutz), Kritzer – Sen (78. Batolov), Cirpan (52. Laghrissi) – Behr, Schunck (84. Roos)


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