U19 auf Kurs Klassenerhalt

U19

Mit 3:1 konnten sich die Spieler des KSC am Sonntag gegen Eintracht Frankfurt durchsetzen und den nächsten Schritt in Richtung Klassenerhalt bejubeln. Dank des fünften Sieges in Folge können die Jungs von Lukas Kwasniok den Klassenerhalt am kommenden Spieltag perfekt machen.

Von Noah Hilbrecht
Wie so oft in den letzten Wochen traf der KSC im heimischen Wildpark auf direkte Konkurrenz im  Abstiegskampf. Dieses Mal war die Frankfurter Eintracht zu Gast und auch gegen die Hessen wollten die Hausherren ihre starke Form der letzten Wochen bestätigen. Hochmotiviert gingen die Karlsruher in die Partie, mit dem Ziel die Gäste unter Druck zu setzten und Fehler des Gegners zu erzwingen. In der siebten Minute führte dies bereits zum Erfolg:  Aufgrund eines Missverständnisses in der Frankfurter Hintermannschaft trudelte ein geplanter Rückpass von Aaron Frey, der seinen Torwart anspielen wollte, ins eigene Tor (7.). Dank dieses Eigentors gelang der U19 des KSC also der Start nach Maß, auf dem sich die blau-weißen aber keineswegs ausruhten. Im Anschluss suchten sie weiter den Weg nach vorne und  kamen nur fünf Minuten nach der Führung zur nächste Großchance: Eine perfekte Flanke von Tim Kircher landete bei Marvin Mehlem, der aus kurzer Distanz am Frankfurter Schlussmann scheiterte (11.). Die Gäste aus Frankfurt blieben dagegen blass und zeigten zu wenig im Spiel nach vorne, sodass sie schließlich folgerichtig den nächsten Gegentreffer hinnehmen mussten.

Nach einer kurz ausgeführten  Ecke war es Valentino Vujinovic , der die Kugel zum 2:0 im Tor unterbringen konnte (24.). Wie schon gegen Darmstadt war die Mannschaft von Lukas Kwasniok also in der Lage das Selbstvertrauen und die starke Form der letzten Wochen auf den Platz zu bringen, ihr spielerisches Potential zu zeigen und sich dafür mit Toren zu belohnen.  Nicht überraschend kamen die Karlsruher auch anschließend zu weiteren guten Chancen, doch sowohl Jannis Kübler, der zweimal am guten Torhüter der Eintracht scheiterte, als auch Valentino Vujinovic waren nicht in der Lage die guten Gelegenheiten zu nutzen.

Die erste wirklich gefährliche Aktion der Gäste ergab sich dann gut zehn Minuten vor der Halbzeit: Yilmaz tauchte plötzlich frei vor Amelung auf, scheiterte aber knapp (37.). Zwar zeigten die Hessen mit dieser Aktion endlich mal ein Lebenszeichen, wirkliche Probleme bereiteten sie der Karlsruher Hintermannschaft danach aber nicht. Auf der anderen Seite erhöhte David Veith, fünf Minuten vor der Halbzeit, dann sogar noch auf 3:0, nachdem ihn Marvin Mehlem mustergültig in Szene gesetzt hatte (40.). Mit einer absolut verdienten Führung gingen die Spieler von Trainer Kwasniok kurz darauf in die Kabine.

Zu Beginn der zweiten 45-Minuten tauten die Gäste aus Hessen dann ein wenig auf, denn innerhalb von zehn Minuten kamen sie gleich zweimal gefährlich vor das Tor von Phillip Amelung. Zunächst war es erneut Yilmaz, der aus gut elf Metern knapp verzog (49.) und kurz darauf versuchte es Tahirovic, dessen Schuss aber nur das Außennetz fand (54.).

Man spürte in dieser Phase, dass sich die Eintracht noch längst nicht geschlagen geben wollte und alles versuchte um die Partie zu drehen. Der erste Grundstein für dieses Vorhaben wurde dann auch gelegt: Nach einem Freistoß von Yilmaz, den KSC-Torwart Amelung nicht festhalten konnte, war Aaron Frey zur Stelle, um seinen Fauxpas aus der ersten Halbzeit auszubügeln (63.). Einige erwarteten nun die totale Offensive der Frankfurter, die allerdings ausblieb, sodass die Badener in der Lage waren das Ergebnis recht mühelos über die Zeit zu bringen. Erst neun Minuten vor Ende der Partie ergab sich dann doch noch die dicke Chance auf das 3:2, doch der Schuss von Mbouhom klatschte nur an Pfosten (81.).  

Am Ende können sich die Spieler des KSC über einen verdienten Sieg freuen, der gleichbedeutend mit dem großen Schritt in Richtung Klassenerhalt ist. Dieser kann dann am Samstag (13 Uhr) im Derby beim VfB Stuttgart perfekt gemacht werden. Einen schöneren Ort, um die Siegesserie der letzten Wochen mit dem Nichtabstieg zu krönen kann es für die Badener eigentlich nicht geben.


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