U17: Torloses Remis gegen Frankfurt
Zum vierten Heimspiel der Saison war Sonntag die Frankfurter Eintracht bei der U17 im Wildpark zu Gast.
Das Team vom Riederwald konnte bisher noch nicht die gewohnten Saisonleistungen zeigen, war aber von Beginn an bemüht sich besser zu präsentieren. In der Anfangsviertelstunde tasteten sich beide Mannschaften ab. Keiner wollte den ersten Fehler machen. Die Eintracht übernahm dann jedoch für 15 Minuten die Spielkontrolle und erarbeitete sich in dieser Phase drei bis vier Standardsituationen, die aber keine wirkliche Gefahr für den KSC-Kasten brachten. Nach 30 Minuten war der KSC besser im Spiel und erspielte sich ein Übergewicht. Die erste klare Torchance hatte Smith, der nach einer Flanke frei zum Kopfball kam, diesen aber knapp übers Gästetor zirkelte. Kurz darauf war es der gut aufgelegte Thomalla, der nach einem schönen Angriff nur um Zentimeter das Tor der Eintracht verfehlte. Vor der Pause hatte der KSC noch eine weitere hochkarätige Einschussmöglichkeit. Eintracht-Keeper Vogel konnte einen Distanzschuss nur abklatschen lassen. Zimmermann reagierte am schnellsten, scheiterte aber erneut am herausstürmenden Vogel.
In der zweiten Halbzeit zeigte sich zunächst ein ähnliches Bild. Der KSC spielte nach vorne und hatte mit Hummel eine weitere gute Kopfballchance, aber auch dieser Ball strich knapp übers Gästetor. Die wohl größte Chance hatte erneut Thomalla. Nach einem guten Zuspiel aus dem Mittelfeld versuchte er den weit vorm Tor stehenden Eintracht-Keeper mit einem Heber zu überwinden. Es fehlten jedoch fünf Zentimeter zum 1:0. In den letzten zehn Minuten kam es zu einem offnen Schlagabtausch. Beide Teams spielten mit offenem Visier und KSC-Verteidiger Pavkovic hämmerte einen Distanzschuss an das Lattenkreuz. Kurz vor dem Ende erzielte die Eintracht sogar noch den Führungstreffer, der Schütze stand allerdings klar im Abseits und so blieb es schließlich beim 0:0.
„Wir hätten das Spiel eigentlich gewinnen können. Wir hatten die klareren Torchancen, wenngleich die Zuschauer ein ausgeglichenes Spiel gesehen haben. Die Eintracht ist sicherlich nicht so schlecht, wie es die Tabelle derzeit aussagt. Alles in Allem bin ich mit dem Spiel meiner Mannschaft zufrieden. Wir haben vor allem in der Defensive gut gestanden und das war nach den letzten Spielen mal das allerwichtigste. Mit etwas Glück hätten wir das Spiel sicherlich gewinnen können. Der Schuss von Pavkovic hätte es wohl am meisten verdient gehabt, das hätten wir dann getrost zum Tor des Monats einschicken können. Nach der gezeigten Leistung sind wir für die kommenden Aufgaben gut gerüstet, natürlich nur wenn wir in der Lage sind das gezeigte zu reproduzieren“, resümiert Trainer Böhm den Auftritt seines Teams.









