KSC legt Bilanz vor
Der KSC hat im vergangenen Geschäftsjahr einen Gewinn von 2,39 Millionen Euro erwirtschaftet und konnte damit sein Negativkapital auf 1,63 Millionen Euro verbessern. Das gab KSC-Präsident Hubert H. Raase im Rahmen der diesjährigen Mitgliederversammlung bekannt.

Von David Ruf
Eigentlich hatte der Verein lediglich mit einem Gewinn von 763.000 Euro geplant, der wesentlich höhere Überschuss ist vor allem auf den sportlichen Erfolg und die Zugehörigkeit zur Ersten Bundesliga zurückzuführen.
Insgesamt konnte der Karlsruher SC laut Rechenschaftsbericht Einnahmen in Höhe von 30,5 Millionen Euro verbuchen. Die Einnahmen aus dem Spielbetrieb brachten Mehrerlöse von 2,1 Millionen Euro und liegen damit bei 7,9 Millionen Euro. Aus der TV-Vermarktung flossen zusätzliche Einnahmen von knapp drei Millionen Euro, die Gesamteinnahmen in diesem Bereich liegen damit bei 15,7 Millionen Euro.
Demgegenüber stehen allerdings auch erhöhte Ausgaben, die aufgrund zusätzlicher Prämienzahlungen für die außergewöhnlich gute Platzierung in der Ersten Bundesliga während der vergangenen Saison anfielen. Sie belaufen sich auf 28,1 Millionen Euro. Daraus ergibt sich der Gewinn von 2,39 Millionen Euro.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betragen zum 30. Juni 2008 nur noch 46.000 Euro. Diesen Verbindlichkeiten stehen Guthaben in Höhe von 8,76 Millionen Euro gegenüber.









