U12 im letzten Ligaspiel und am Wochenende erfolgreich
Bei zehn Grad und einem rauen Wind traf die U12 des Karlsruher SC auf die SG Forchheim.
Sofort übernahmen die Wildparkkicker die Initiative und wurde in der vierten Minuten durch einen platzierten Weitschuss dafür belohnt. Auch im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit entwickelte sich ein Spiel auf ein Tor. Allerdings kämpfte der Gegner aufopferungsvoll und so kamen die Karlsruher erst in der 13 Minute zum zweiten Treffer. Fortan ging das Scheibenschießen so richtig los. Bis zum Pausentee zerschossen die Wildparkkicker regelrecht ihren Gegner – 11:0 stand es nach 30 Minuten.
Mit dem sicheren Sieg im Rücken stellten die Trainer in der zweiten Halbzeit die Mannschaft um und experimentierten etwas auf den Positionen. Das Zusammenspiel klappte nicht mehr ganz so gut, allerdings wurden immer noch genug Chancen herausgespielt. Es gelang aber nur noch ein Treffer, welcher nach einer schönen Ballstafette den Weg ins Tor fand.
Forchheim drängte auch zweimal auf den Ehrentreffer – ohne Erfolg.
U12 mit Erfolgen in der Halle
Am Samstag nahm die KSC-Jugend am 4. Ragucci U 12-Cup in der Hohenstaufen-Sporthalle in Eberstadt teil. Das 16er Teilnehmerfeld des Hallenfußballturniers setzte sich - abgesehen vom gastgebenden VfB Eberstadt - aus Teams der Nachwuchsleistungszentren von Bundesliga- und Zweitligavereinen zusammen. Gespielt wurde jeweils zehn Minuten pro Partie, zunächst in vier Vierergruppen. Die drei Erstplatzierten zogen in die Zwischenrunde ein, wo die vier Gruppensieger ins Halbfinale kamen. Den Wildparkkickern wurde mit den Gegnern FC Kaiserlautern, VfB Stuttgart und dem FSV Mainz eine anspruchsvolle Gruppe zugelost.
Im ersten Spiel der Vorrunde legten die Blau-Weißen los wie die Feuerwehr und zeigten eine läuferisch und taktisch starke Vorstellung. Die überraschten „Roten Teufel“, die kaum Anspielstationen fanden kamen nur selten über die Mittellinie und wurden mit 4:0 abgefertigt.
Im Derby gegen den VfB brachte gleich zu Beginn ein missglückter Klärungsversuch den KSC auf die Verliererstraße. Im hektischen Bemühen den Ausgleich zu erzielen lief man gegen clever spielende Stuttgarter in Konter hinein, so dass am Ende ein 1:4 zu Buche schlug.
Im letzten Spiel versuchten die Wildparkkicker ans erste Spiel anzuknüpfen. Mit engagierter Leistung ging man mit 3:0 gegen den späteren Finalisten in Front und sah schon wie der sichere Sieger aus, als der Schiedsrichter auf sich aufmerksam machte, indem er beim Konter des KSC eine Notbremse nicht ahndete, im Gegenzug aber nach Foul an der Mittellinie direkt eine zweiminütige Strafe gegen die U12 verhängte. Die Mainzer wussten das Geschenk anzunehmen und erreichten in der Schlusssekunde noch das glückliche 3:3.
In der Zwischenrunde verlor die Mannschaft gegen Bayer Leverkusen. Auch hier leitete ein fragwürdiger Elfmeter die Niederlage ein. Leverkusen wusste die Führung mit einem dominant spielenden Torwart zu verwalten und so ging diese Partie nach unglücklichem Verlauf mit 1:2 verloren.
Gegen den späteren Turniersieger BVB ging man zwar in Führung, diese hatte jedoch nicht lange Bestand. Die körperlich überlegenen Dortmunder erspielten sich teilweise mit Kunstschüssen ein 1:4.
Hallenkreismeisterschaft in Karlsruhe-Durlach
Nach dem anstrengenden Samstag musste die U12 des KSC bereits am Sonntag wieder ran. Diesmal spielten die Jungs nach Futsal-Regeln um die BFV Hallenkreismeisterschaften in Karlsruhe-Durlach. Diese Umstellung fiel den Wildparkkickern anfangs nicht leicht. Das erste Spiel konnte man zwar für sich entscheiden, doch gegen die gut aufgestellten Esslinger musste man dann eine Niederlage hinnehmen. Danach rissen sich die Blau-Weißen jedoch zusammen und forcierten das Passspiel, so dass die restlichen Partien alle verdient gewonnen wurden. Dies reichte zum Gewinn der Hallenkreismeisterschaftsvorrunde mit schlussendlich 5 Siegen, bei einer Niederlage und dem besten Torverhältnis von 15:1.
Fazit des Trainers Tim Schmidt: „Die Jungs haben ein wirklich anstrengendes Wochenende hinter sich und können mit ihrer Leistung zufrieden sein. Wir haben am Samstag gesehen, dass wir in Drucksituationen noch zu unruhig sind. An diesem Baustein müssen wir die kommenden Wochen arbeiten.“









