U11 beim Leistungsvergleich in Enzberg erfolgreich
Am Samstag hatte die U11 Nachwuchsspieler des KSC ein Turnier im Viktoria Sportpark Enzberg.
In der Vorrunde musste man sich mit Gegnern wie den Werder Bremen, Racing Strasbourg, Eintracht Frankfurt sowie den Nachwuchskickern aus Pforzheim messen.
Im ersten Spiel gegen Racing Strasbourg spielten die KSC-Schützlinge von Beginn an nach vorne und gingen durch einen Neunmeter folgerichtig in Führung. Weitere Torchancen wurden im weiteren Spielverlauf jedoch fahrlässig vergeben, so dass es beim 1:0 blieb. Gegen Eintracht Frankfurt musste man nach nur wenigen Minuten einem Rückstand hinterherlaufen, was die Jungs aber umao mehr motivierte. Die KSC Buben drängten auf den Ausgleich und das gelang dann auch nach einem schönen Zusammenspiel. Dabei wollten es die Wildpark-Jungs jdoch nicht belassen und kurz vor Ende wurde die drückende Überlegenheit mit dem verdienten Siegtreffer belohnt. Danach wartete der schwerster Gegner des Tages. Die U11 von Werder Bremen war körperlich sehr überlegen. Jedoch ließ man sich davon nicht beeindrucken und spielte munter nach vorne. Nach einigen Minuten wurde ein schöner Sololauf mit einem tollen Tor belohnt und der KSC führte sogleich mit 1:0. Jedoch dauerte es keine 5 Minuten und Werder Bremen drehte das Spiel mit tollem Konterfussball und schönem Passpiel auf 2:1. Im Anschluss an die Bremer Führung war der KSC-Nachwuchs jedoch völlig von der Rolle und kassierte noch die Treffer drei bis fünf, was zugleich die höchste Niederlage dieses Tages bedeutete. Das Spiel gegen Pforzheim wurde dann wieder vom KSC bestimmt und man gewann ohne viel Mühe mit 2:0. Mit diesem Ergebnis qualifizierte man sich als Gruppenzweiter für die nächste Runde.
Im ersten Spiel traf man auf die Jungs von Borussia Dortmund. Der KSC spielte hierbei von Beginn an nach vorne und wurde mit einem Fernschusstor belohnt. Im Anschluss wurde auf beiden Seiten sehenswerter Fußball gespielt und es war erneut der KSC, der zum 2:0 erhöhte. Der BVB konnte zum Schluss zwar noch verkürzen, aber der Sieg war dem KSC nicht mehr zu nehmen. Im nächsten Spiel gegen den VFB Stuttgart rannte man mal wieder einem Rückstand hinterher, aber auch dieses Mal fand die Mannschaft um Trainer Murat Akgöz wieder besser ins Spiel und konnte dieses noch zu Gunsten der Blau-Weißen drehen drehen. Im letrzten Spiel der Zwischenrunde traf man auf die Stuttgarter Kickers. Bei diesem Duell ging es um den möglichen Gruppensieg. Beide Teams waren hoch motiviert. Den KSC-Mannen hätte ein Unentschieden zum Gruppensieg gereicht, aber die Spieler von Murat Akgöz und Fabian Zimmer, brachten die das 1:0 gegen eine starke Kickers-Truppe über die Zeit.
So bestritt man als Gruppensieger das Finale. Dabei traf man erneut auf den SV Werden Bremen, den man noch aus der Vorrunde kannte. Dieses Mal zeigte man sich von einer besseren Seite. Die KSC-Kicker hielten gut dagegen und ließen den Bremern kaum Chancen. Leider nutzte man nicht seine eigenen Möglichkeiten und so blieb es bei einem Unentschieden, das zur Folge hatte, dass der Turniersieger per Neunmeterschießen ermittelt wurde. Obwohl der KSC zwei Matchbälle hatte, musste er sich letztendlich im Finale mit 5:6 geschlagen geben und wurde Zweiter bei einem topbesetzten Turnier!
Am Sonntag kam es dann zum Leistungsvergleich der nach D-Jugend Reglement gespielt wurde.
Der KSC war in Gruppe A eingeteilt, in der man sich mit Bayern München, Viktoria Enzberg und Borussia Dortmund maß. Zu Beginn traf man auf den FC Bayern. Die Jungs starteten hochmotiviert und man durfte hoffen, dass die Mannschaft an die hervorragende Leistung des Vortages anknüpfen würde. Zunächst verhinderte der FCB-Torhüter mehrere sehr gute Chancen der Blau-Weißen, bevor die Bayern zu einer Doppeltorchance kamen. Wieder war der KSC am Drücker und erarbeitete sich nach druckvollem Pressing Torchancen, bis der FCB erneut zu einer Doppeltorchance kam. In der 11. Minute schließlich verwandelte der FCB einem Freistoß zum 0:1. Danach verwalteten die "kleinen" Bayern das Ergebnis geschickt. Die KSC-Mannen kamen nicht mehr gefährlich vors Tor und so hatte das Ergebnis bis zum Schlusspfiff Bestand. Im zweiten Spiel traf man auf Viktoria Enzberg. In einer sehr einseitigen Partie ohne nennenswerte Torchance des Gegners und einer vielbeinigen Abwehr gewann man mit 3:0. Im darauffolgenden Spiel traf man auf Borussia Dortmund, welche man am Vortag noch geschlagen hatte. Die Borussen mussten das Spiel gewinnen um weiterzukommen und so entwickelte sich ein kampfbetontes Spiel. Der KSC-Nachwuchs spielte sehr zerfahren und rieb sich in Zweikämpfen auf, während der BVB an diesem Tag im Kollektiv einfach besser war. So fiel das 1:0 für die Borussen zwar nicht unverdient, aber glücklich nach einem Eckball, da der KSC-Torwart regelwidrig angegangen worden war. Um in die nächste Runde zu gelangen musste man gegen die Schwarz-Gelben punkten, was jedoch nicht gelang. Man verlor gegen den BVB schließlich mit 2:0, was zur Folge hatte, dass man nur in der Trostrunde weiter spielen durfte. Dabei trag man auf die Mannschaften des VfB Stuttgart und RedBull Salzburg. Gegen den VfB hatte hatte man zwar die erste Torchance, doch das 1:0 schossen die Schwaben. Trotz zunehmendem Druck kam man jedoch nur noch durch Fernschüsse zu Torchancen. Man schaffte es nicht sich gegen den gut organisierten Gegner durchzuspielen und so kamen die Stuttgarter mit dem Schlusspfiff sogar zum 2:0 gegen die geknickten KSC ́ler. Im Spiel gegen Salzburg spielte RedBull von Beginn an sehr druckvoll und körperbetont. Gerade als man besser ins Spiel kam und die Zweikämpfe angenommen hatte, erzielte Salzburg das 1:0. Im Anschluss an die Salzburger Führung war man geschockt und man konnte das Spiel nicht mehr zu seinen Gunsten drehen.
Das KSC-Trainerteam Murat Akgöz und Fabian Zimmer zum Turnier am Sonntag: "Unsere Jungs haben bei dem Turnier wahrlich Charakter bewiesen. Nach der Niederlage in der Vorrunde gegen die Bremer, die bei unseren Jungs als Gastkinder aufgenommen wurden, kämpften wir uns ins Turnier zurück und hätten selbst den Turniersieg nicht unverdient. Gratulation an dieser Stelle an die Jungs von der Weser, die wir immer wieder als Gäste aufnehmen würden. Bei dem Leistungsvergleich am 2. Tag haben wir gut mitgespielt und die Spiele hätten auch alle gewonnen werden können, doch die Luft war bei den Jungs raus, so daß wir in den entscheidenden Momenten nicht konzentriert genug waren."









