Siegesserie gerissen: U11 unterliegt Weingarten

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Ein Heimspiel hat gereicht, um die Siegesserie der Karlsruher jäh zu stoppen. Am Samstag unterlag die U11 des Karlsruher SC gegen die Fvgg aus Weingarten mit 2:3.

Nach acht Spielen stehen die Badener somit weiterhin auf Rang Zwei hinter Spitzenreiter Germ. Friedrichstal. Der Rückstand beträgt inzwischen aber bereits sechs Punkte.

Der Beginn ließ eine Niederlage nicht mal in den Bereich des Möglichen rücken. Zu spielfreudig und dominant präsentierten sich der KSC. In den ersten zehn Minuten hätte man gut und gerne mit vier oder fünf Toren führen können.

Ein Eigentor bescherte den Gastgebern eine schmeichelhafte Führung. Weingarten versuchte mitzuspielen, mehr aber auch nicht. Die 17. Minute sollte den Verlauf dann aber auf den Kopf stellen. Zunächst egalisierten die Gäste mittels einem Kopfballtreffer nach einem Eckball, erzielten nur sechs Minuten später die Führung, um drei Minuten vor Ende der ersten Halbzeit durch ein Missverständnis in der blauweißen Abwehr den dritten Treffer. Schockstarre machte sich breit.

Die versuchten die Karlsruher im zweiten Durchgang schnellstens abzulegen. Teilweise erfolgreich, insgesamt aber nicht ausreichend. Weingarten wurde in die eigene Hälfte gedrückt, schaffte es kaum mehr zu entlasten. Der KSC schaffte es dagegen nicht, eine der zahlreichen Möglichkeiten reinzumachen – bis zur 60. Minute und dem 2:3. Das war der Schlusspunkt. Selbst eine effektivere Chancenverwertung in den letzten zehn Minuten hätte gereicht, zumindest einen Punkt mitzunehmen.

Fazit des Trainerteams Sadowski/Zimmer:

„Wir sind sehr enttäuscht und ein Stück weit auch geschockt, denn der Auftakt der Partie ließ den Ausgang so nicht erwarten. Mit Sicherheit haben wir uns diese Niederlage selbst zuzuschreiben. Wie wir in den zehn Minuten vor der Pause aufgetreten sind, das geht nicht. Ansonsten können wir den Jungs wenig vorwerfen. Gekämpft bis zum Schluss, aber die Chancen nicht genutzt. Wir müssen den Kopf hochnehmen und gleich am Dienstag gegen Siemens wieder in die Erfolgsspur. Wir sind noch lange nicht weg vom Fenster.“


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