Serie der U15 gerissen

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Trotz einer erneut guten Leistung und zwischenzeitlicher Führung musste die Mannschaft von Ivica Erceg in letzter Minute eine 1:2 (0:0) Niederlage in Frankfurt hinnehmen.

Bei gutem Wetter ging es für die U15 des KSC am Samstagmittag in Frankfurt gegen die Eintracht. Man war sich dessen bewusst, dass man eine sehr gute Leistung abliefern musste um gegen den Tabellenzweiten zu bestehen. Von Anfang an gelang dies den Badenern dann auch außerordentlich gut, sodass man nach nur sechs Minuten die erste Großchance erhielt: Nachdem Moriz Weißer im Strafraum gelegt wurde bekam man früh einen Elfmeter zu gesprochen, den Marco Varivoda aber unglücklich an den Pfosten setzte. Auch die Chance per Nachschuss zu treffen konnte nicht genutzt werden, denn der Versuch von Tim Littmann konnte letztlich auf der Linie geklärt werden. Das hätte der Traumstart für die Gäste sein können, doch auch so lieferte diese Situation den Startschuss für ein gutes Auswärtsspiel gegen eine Eintracht, die vor allem bei Standards gefährlich wurde. Doch trotz der hessischen Größenvorteile wusste sich die Karlsruher Defensiv, wenn gefordert, immer wieder zu befreien, sodass man hinten nicht viel anbrennen ließ. Dagegen konnte man in der Offensive das eine und andere Mal für Gefahr sorgen, so wie kurz vor der Halbzeit, als Christopher Wähling einen Schuss aus guter Position in die Arme des Torhüters setzte (31.). Vorausgegangen war eine gute Einzelaktion von Tim Littmann, der sich über außen durchsetzen konnte und Wähling per Rückpass bediente. Trotz vorhandener Möglichkeiten mussten sich die Gäste zur Halbzeit also mit dem weiterhin ausgeglichen Spielstand begnügen.

Auch nach Wiederanpfiff blieben die Offensivaktionen der Spieler von Trainer Erceg immer wieder gefährlich. Zehn Minuten im zweiten Durchgang gespielt, da rollte der nächste Angriff in Richtung Frankfurter Gehäuse. Luca Nagelbach steckte den Ball gut durch auf Tim Littmann, der dann nochmals querlegen wollte. Auf einem etwas holprigen Rasen versprang der Ball bei diesem Versuch allerdings (42.). So konnte man sich weiterhin nicht belohnen bis in der 50.  Minute erneut auf Elfmeter entschieden wurde: Einer seiner Sololäufe führte den schnellen Tim Littmann in den gegnerischen Strafraum, wo er nur regelwidrig gestoppt werden konnte. Die Gelegenheit ließ sich Moriz Weißer nicht nehmen, sodass er zur verdienten Führung vollenden konnte (50.). Mit dieser Führung, die durchaus schon deutlicher hätte ausfallen können und so für mehr Ruhe gesorgt hätte, ging es schließlich in die absolute Schlussphase der Partie. In dieser Phase versuchten die Adler noch einmal alles um sich mit einem Lucky Punch zumindest einen Punkt zu sichern. Vier Minuten vor Abpfiff sollte dies dann auch tatsächlich gelingen: Ein Langer Ball der Eintracht sorgte für eine unübersichtliche Situation im Karlsruher Strafraum. Nachdem der erste Versuch noch am Innenpfosten scheiterte konnte der Nachschuss nichtmehr geklärt werden (66.). Eine äußerst unglückliche Schlussphase für die Gäste, die in der Nachspielzeit noch eine Pille schlucken mussten. Als letzte Aktion des Spiels ließ der Schiedsrichter einen Freistoß aus 18 Metern laufen: Der Frankfurter Fynn Otto nahm sich der Situation an und verwandelte unhaltbar (90. +2).

Fazit von Trainer Ivica Erceg:

„ Das ist eine ganz bittere Niederlage für die Jungs, die heute ein super Spiel abgeliefert haben. Wir hatten einige Möglichkeiten, die wir nicht konsequent nutzen konnten und am Ende kriegen wir zwei späte Gegentore. Jetzt gilt es diese unglückliche Schlussphase abzuhaken, weiter am  Defensivverhalten zu arbeiten und zu lernen bis zur letzten Sekunde konzentriert zu bleiben.“

Weiter geht es für die Karlsruher am 01. April, wenn man um 13 Uhr zuhause auf die TSG Hoffenheim trifft.


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