Pokal Aus in Offenbach
Für den KSC ist der diesjährige Pokalwettbewerb gelaufen: In Offenbach schied die Mannschaft nach einer 1:2 Niederlage in der zweiten Runde aus. Masmanidis konnte den frühen Rückstand noch verkürzen, für ein Weiterkommen reichte es aber nicht mehr.
Von Andreas Eisinger
Der KSC ist in der zweiten DFB Pokalrunde ausgeschieden. Nach zwei frühen Gegentoren unterlag die Mannschaft bei den Offenbacher Kickers am Mittwochabend mit 1:2 (0:2). Ioannnis Masmanidis schaffte vor 10.306 Zuschauern in Durchgang zwei zwar noch den Anschluss in der starken Schlussphase schafften es die Karlsruher aber nicht, das Spiel noch zu drehen.
Bei den Badenern begann Christian Hassa für Jan Männer, ansonsten blieb die Mannschaft im Vergleich zum Heimsieg gegen Rostock unverändert. In der 27. und 29. Minute schlug Offenbach im Doppelpack zu und verunsicherte den KSC völlig. Zuerst traf Suat Türker im direkten Duell gegen Markus Miller, Thomas Wörle erhöhte mit einem satten Distanzschuss.
In der Pause nahm Edmund Becker den angeschlagenen Mario Eggimann vom Feld und brachte Bradley Carnell. Der belebte die linke Seite, aber auch das brachte zunächst keinen Erfolg. Später kam auch noch Kapllani ins Spiel, der KSC drückte mit vier Spitzen. Offenbach hatte dem Offensivspiel der Blau Weißen nichts mehr entgegenzusetzen und mauerte. "Es ist normal, dass wir nach einer Führung nicht weiter so nach vorne spielen", sagte OFC Trainer Hans Jürgen Boysen nach dem Spiel. "So weit hätten wir uns aber nicht in die eigene Hälfte drängen lassen dürfen."
Schon in der 66. Minute hätte Sean Dundee zum Anschluss treffen können, genauer zielte wenig später Ioannis Masmanidis: Nach schöner Vorarbeit von Christian Eichner und Kapllani schob er die Kugel ein (71.) und nährte die Hoffnung der über 1.000 Karlsruher Fans. Sieben Minuten vor dem Ende verpasste Sean Dundee eine Hereingabe von Giovanni Federico; Schwarz erwischte sie, traf den Ball aber nicht richtig. Die dickste Chance, das Spiel in die Verlängerung zu retten, hatte aber Kapllani. Nach einem Eckball von Danny Schwarz köpfte er an den Offenbacher Pfosten (85.). In den Schlussminuten half aber selbst Markus Millers Unterstützung im fremden Strafraum nichts mehr, Offenbach schaukelte den Sieg über die Zeit.
KSC Trainer Edmund Becker erklärte nach dem Schlusspfiff gefasst, was er von der Leistung seiner Elf im ersten Durchgang hielt: "Da haben wir das Spiel durch eine lasche Einstellung verloren. Wie man so in einem Pokalspiel auftreten kann, begreife ich nicht." Lange hat er nicht Zeit, um Wiederaufbauarbeit zu leisten. Schon am Sonntag muss die Mannschaft zum Ligaspiel nach Fürth. In der Runde sind die Karlsruher seit sieben Spielen ungeschlagen und wollen diese Serie so schnell nicht beenden.









