Platz 6 für die U10 beim Orthopädikos-Cup in Ditzingen
Mit einem guten und zugleich unglücklichen sechsten Platz kehrte die U10 am Wochenende vom internationalen Orthopädikos-Cup aus Ditzingen zurück.

Das Turnier startete optimal mit einem 4:0-Sieg über den VfL Pfullingen. Gegen den TSV Milbertshofen verloren die Jungs kurzfristig den roten Faden (1:2), bevor die weiteren Vorrundenspiele mit 2:0 gegen den SSV Ulm 1846 und 5:0 gegen den VfL Kirchheim deutlich für sich entschieden werden konnten.
Als Gruppenerster stand nun die Zwischenrunde an, und es kam erneut wie schon vor zwei Wochen beim Dominos-Cup in Eningen zum Topspiel gegen den 1. FC Bayern München. Schaute man sich die Entwicklung der Jungs in den vergangenen Wochen an, so war es nur eine Frage der Zeit, wann der große Coup endlich gelingen würde. In einem packenden Spiel zeigten die Jungs eine klasse Leistung und extremen Siegeswillen und überrannten die Bayern ehe sie sich versahen mit einem 3:0-Sieg. Ein Signal war gesetzt - mit dem KSC war in diesem Turnier zu rechnen. Euphorisch durch diesen Erfolg schlugen die Wildparkkicker den SV Fellbach im letzten Spiel des Tages noch souverän mit 5:2.
Bereits um 9:00 Uhr hieß es am nächsten Tag gegen den FC Minsk auf dem Platz zu stehen. Die Jungs zeigten sich sofort konzentriert und gingen gegen den sehr körperbetont spielenden Gegner mit einem schnellen in Führung. Ein Neunmeter sorgte für den Ausgleich und für eine kurze Phase der Orientierungslosigkeit auf Seiten der Blauweißen. Mit einem Treffer in letzter Minute entschieden die Jungs das Spiel verdient mit 2:1 für sich. Der Lauf der KSCler war nicht zu stoppen. Mit zwei weiteren Siegen über Plattenhardt (2:0) sowie den Erler SV (3:0) war wiederum als Gruppenerster mit maximaler Ausbeute das Achtelfinale erreicht. Hier stand mit Polonia Warschau eine Mannschaft auf dem Platz, die sofort Druck aufbaute und bei der sich jeder Fehler sofort rächen konnte. Ein Neunmeter sowie ein Freistoß in letzter Sekunde ließen die KSCler in einer hochspannenden Partie als verdienter Sieger vom Platz gehen.
Mit RB Leipzig stand dann im Viertelfinale eine Mannschaft an, die bisher noch nicht besiegt werden konnte. Vielleicht hing dieser Gedanke zu sehr in den Köpfen der Jungs, die durch zwei schnelle Gegentore völlig aus der Bahn geworfen wurden. Auch nach dem 0:3 versuchten die Blauweißen das Spiel noch zu drehen, waren jedoch zu verunsichert, um dem Spiel noch einmal einen Stempel aufzudrücken. Das 0:4 besiegelte endgültig das Aus in der K.o.-Runde.
Ziel war jetzt für alle Platz 5 – der nächste Gegner erneut FC Bayern München. Hier wollten die Jungs zeigen, dass der gestrige Sieg kein Einzelfall war. Die Badener bauten umgehend Druck auf und gingen schon nach fünf Minuten mit einem 2:0 in Führung. Sich ihres Vorsprungs zu sicher schließ sich in das Karlsruher Spiel plötzlich der Schlendrian, was Bayern in kürzester Zeit zum Ausgleich verhalf und schließlich sogar zur 3:2-Führung. Ein Tor des KSCs in letzter Minute ließ beide Mannschaften nun zum finalen Neunmeterschießen antreten. Hier zeigten die Jungs die stärkeren Nerven und belohnten sich von neuem mit einem Sieg über die Rotweißen.
Im Spiel um Platz 5 traf der KSC auf den FSV Frankfurt. Die Partie endete nach einer zunächst deutlichen 3:1-Führung unentschieden und somit zum zweiten Neunmeterschießen in Folge, was unglücklich verloren wurde und Platz 6 in der Endabrechnung bedeutete.









