Nächster Sieg für U19
Drei Siege in vier Spielen: So lautet seit Sonntagnachmittag die Bilanz der U19-Junioren des KSC. Beim TSV 1860 München siegte die Truppe von Trainer Tim Walter wie bereits am Spieltag zuvor mit 2:0.

Der KSC startete gut in die Partie. In den ersten 20 Minuten erspielten sich die Blau-Weißen mehrere Chancen. So verzog Aron Viventi in der 8. Minute nach einem schönen Angrff über Matthias Bader und Boubacar Barry nur knapp, nur zwei Minuten später feuerte er einen Schuss auf den Kasten der Gastgeber ab. Löwen-Schlussmann Florian Schwaiger ließ die Kugel zunächst prallen, war dann aber noch rechtzeitig vor dem einschussbereiten Boubacar Barry zur Stelle. Die beste Gelegenheit verpasste jedoch Kapitän Jannik Dehm in der 20. Minute, der nach Vorarbeit von Stamer seinen Gegenspieler ins Leere laufen ließ, die Kugel jedoch anschließend am langen Pfosten vorbeischoss. Von den Gastgebern war indes nicht viel zu sehen. Lediglich in der 30. und 35. Minute wurde der Löwen-Nachwuchs durch zwei Standardsituationen gefährlich. Der KSC hatte kurz vor der Pause noch zweimal Pech, als zunächst Samir Frank eine Hereingabe von Aron Viventi verpasste (44.) und ein Abschluss von Jannik Dehm auf der Linie geklärt wurde (45.). So blieb es zur Pause beim torlosen Remis.
Im zweiten Durchgang dauerte es neun Minuten, ehe der Wildparknachwuchs die Früchte seiner Arbeit ernten konnte. Bei einem Freistoß von Aron Viventi war Demarveay Sheron zur stelle und sorgte für die 1:0-Führung unserer Mannschaft. In der Folge verflachte die Partie. Erst in der 72. Minute hatte Boubacar Barry die nächste Möglichkeit des Spiels, zielte bei seinem Schuss jedoch knapp über das Tor der Löwen. Im Gegenzug vergaben die 60er ihre beste Chance zum Ausgleich, als ein Löwen-Stürmer freistehend vor dem Tor die Kugel vertendelte und Niklas Hoffmann im Anschluss klären konnte. Für die endgültige Entscheidung sorgte Boubacar Barry in der Schlussminute. Der Karlsruher umkurvte vier Münchener Verteidiger um den Strafraum und schoss den Ball zum 2:0 in die lange Ecke. In der Nachspielzeit hätte Raphael App sogar noch den driten Treffer für den KSC erzielen können, verschoss jedoch freistehend vor dem Tor.
Coach Tim Walter nach der Partie: "Es war das von Beginn an erwartet schwierige Spiel. 1860 München hat versucht, immer wieder durch kleine Fouls das Spiel langsam zu machen. Dadurch sind wir schwer reingekommen. Trotzdem haben wir das Spiel bestimmt, waren allerdings nicht zielstrebig genug. Das wurde zu Beginn der 2. Halbzeit besser und wir haben unsere Tore erzielt. Wir brauchten heute Geduld und diese hatten die Jungs. Das war positiv."
Aufstellung: Niemman, Bader (85. Macorig), Veith (59. Fassnacht), Sheron, Hoffmann, Stamer, Dehm (C) (80. App),Mehlem (57. Fossi), Frank, Barry, Viventi









