KSC stellt Strafanzeige nach Dresden Spiel
Nach den Ausschreitungen Dresdner Zuschauer am vergangenen Freitag wird der KSC Strafanzeige erstatten. In einer Pressemitteilung bittet der Verein die Zuschauer, Videos oder Bilder zur Verfügung zu stellen, mit denen Täter ermittelt werden können.
Von Jörg Bock
In einem gemeinsamen Gespräch haben die Karlsruher Polizei, die Stadt Karlsruhe und der KSC die Geschehnisse vom vergangenen Freitag sowie die daraus zu ziehenden Konsequenzen und Maßnahmen erörtert. "Wie vom DFB gewünscht haben wir unsere Stellungnahme zu den Vorfällen abgegeben. Wir hatten im Vorfeld alles getan, um die Sicherheit im Stadion sowie rund um das Spiel zu gewährleisten.
Dass es trotz des enormen Aufgebots an Polizei , Sicherheits und Ordnungskräften zu den Ausschreitungen kam, zeigt, wie hoch die Gewaltbereitschaft dieser Personen ist.", erklärte KSC Manager Rolf Dohmen im Anschluss an das Gespräch.
Darüber hinaus wandte er sich mit einer Bitte an die Besucher des Spiels: "Wir fordern alle Zuschauer vom Freitagabend auf, uns eventuell gemachte Fotos oder private Bildaufnahmen, auf denen die Geschehnisse dokumentiert sind, zur Verfügung zu stellen." Dabei wird Vertraulichkeit zugesichert. Der KSC wird jedem, dessen Hinweise zur Identifikation eines Kriminellen führen, als Dankeschön eine Dauerkarte für die kommende Saison zur Verfügung stellen.
Weiter kündigte Rolf Dohmen ein hartes Durchgreifen gegen die Randalierer an. "Wir stellen Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Karlsruhe gegen Unbekannt wegen Hausfriedensbruch und verschiedener Körperverletzungsdelikte. Wir werden bei jedem, den die Polizei ermittelt, dafür sorgen, dass er ein bundesweites Stadionverbot erhält."









