KSC erwartet Aue

Am Freitag empfängt der KSC Erzgebirge Aue. Die Karlsruher rangieren nach der Niederlage vom Sonntag auf einem Abstiegsplatz und müssen gewinnen. Stoll fehlt gesperrt, Eggimann ist weiter verletzt. Dafür kann Aduobe wieder spielen.

Von Andreas Eisinger
Endspielwochen im Wildpark: Nach der Niederlage in Unterhaching rutschte der KSC auf einen Abstiegsrang, ein Sieg gegen Erzgebirge Aue (Freitag, 19 Uhr) ist Pflicht. "Unser Auftritt am Sonntag war unter aller Sau!", ärgerte sich Cheftrainer Edmund Becker noch am Donnerstag. "So kann man sich nicht präsentieren!" 0:2 unterlag seine Mannschaft bei den Münchner Vorstädtern in den Schlussminuten eingeleitet durch einen unnötigen Strafstoß. Von der Elfmetermarke hätte bereits vor der Halbzeit Ioannis Masmanidis den KSC auf die Siegerstraße bringen können, verschoss aber.

Becker zieht daraus Konsequenzen und nimmt seine Führungsspieler in die Pflicht: "Wenn es noch mal einen Elfmeter geben sollte, wird Sean Dundee oder Danny Schwarz schießen." Die Strafstoß Order vom Coach war Thema eines von zahlreichen Gesprächen unter der Woche. In einem Treffen hat die Mannschaft die sportlich prekäre Situation intern erörtert, auch das Präsidium hat sich eingeschaltet und der jungen Mannschaft ins Gewissen geredet.

Gegen Aue fehlt Martin Stoll, der in Unterhaching seine fünfte gelbe Karte sah. In der Innenverteidigung wird für ihn Carsten Rothenbach ins Spiel kommen. Godfried Aduobe ist wahrscheinlich wieder fit und kehrt für Christian Kritzer in die Startelf zurück. "Ich hoffe es sehr, man hat gesehen, wie wichtig er für uns ist", sagte Becker. Mario Eggimann fällt weiterhin aus, beim Schweizer ist die alte Verletzung am Oberschenkel wieder aufgebrochen. Weitere Änderungen in der Startelf will der Coach nicht vornehmen: "Ich bin niemand, der nach einer Niederlage die ganze Mannschaft über den Haufen wirft."


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