KSC Amateure bezwingen SV Sandhausen im Elfmeterschießen

(dh) In der 3. Runde des BFV Pokals konnten die Spieler von Trainer Edmund Becker vor knapp 300 Zuschauern den Ligakonkurrenten SV Sandhausen mit 5:4 nach Elfmeterschießen besiegen. Dabei avancierte KSC Torhüter Markus Miller mit drei gehaltenen Elfmetern zum Matchwinner der Partie.

In einem eher mäßigen Pokalspielen taten sich beide Teams in der Anfangsphase im Spielaufbau sehr schwer. Erst nach 21 gespielten Minuten kamen die Gäste zur ersten nennenswerten Torchance der Partie. Nach einem Pass von Soner Celen, war es Björn Weber, der freistehend vor KSC Schlussmann Markus Miller den Ball knapp am KSC Gehäuse vorbeischlenzte. In der 28. Minute kamen die Hausherren dann das erste mal gefährlich vors gegnerische Tor. Jedoch traf Daniel Reule nach einer Flanke von Kapitän Christian Eichner lediglich die Oberkante der Latte. Nur eine Minute später machte es Marc Ringswald dann besser. Sein Freistoß aus gut 25 Metern fand an den Köpfen von Ralf Schmitt und Daniel Reule vorbei den direkten Weg ins Tor. Da der Ball vom Innenpfosten ins Tor abprallte, hatte Sven Seeg im Tor der Sandhausener nicht den Hauch einer Abwehrchance.
Mit der 1:0 Führung für die Karlsruher ging es dann in die Pause. Nach dem Seitenwechsel hatten die Sandhausener zwar mehr vom Spiel, die Partie wurde dadurch jedoch kaum ansehnlicher. Torchancen waren hüben wie drüben Mangelware. Lediglich Marcel Löbich mit einem Fernschuss aus 20 Metern (58.), sowie Marc Ringswald (65.) per Kopf hätten die Vorentscheidung erzielen können. Auf der gegenüberliegenden Seite hatte Carsten Stoll in der 63. Minute die Chance zum Ausgleich, jedoch scheiterte er an der guten Reaktion von Markus Miller.

Den glücklichen aber nicht ganz unverdienten Ausgleich konnte FC Kapitän Carsten Stoll in der 75. Minute per Elfmeter erzielen. Zuvor hatte Schiedsrichter Markus Wieland angeblich ein Foul von Marco Wildersinn im Strafraum der Karlsruher gesehen. Nach einer Schrecksekunde in der 86. Minute Dennis Glutsch beförderte einen Befreiungsschlag an die Latte des eigenen Gehäuses ging es mit 1:1 in die Verlängerung. Der KSC war nun die spielbestimmende Mannschaft und hätte durch Marco Wildersinn (110.) und Daniel Reule (119.) die Entscheidung herbeiführen können. Da die Karlsruher jedoch stets an ihrer mangelhaften Chancenverwertung scheiterten ging es ins Elfmeterschießen.
Nachdem Miller gegen Stoll und Klein parieren konnte scheiterten jedoch auch Patrick Brechtel und Dennis Glutsch am gegnerischen Torhüter. Den sechsten Elfmeter verwandelte Innocent Melkam souverän zur 5:4 Führung. Den darauffolgenden Elfmeter von Kai Mühlbauer konnte Markus Miller gekonnt parieren und lies sich daraufhin von Fans und Mannschaftskollegen feiern. Auch KSC Cheftrainer Lorenz Günther Köstner gratulierte nach dem Spiel dem Ex Augusburger zu seiner hervorragenden Leistung.


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