Köstner: "Gegen Wacker Burghausen konzentriert und aggressiv den ersten Heimsieg einfahren"

(sth) "Am meisten hat es mir gestunken, nach den letzten Heimspielen die enttäuschten Gesichter zu sehen", fasst KSC Trainer Lorenz Günther Köstner seine Gefühle über die ersten verpatzten Spiele im Wildpark zusammen und kündigt damit gleichzeitig die Marschroute für das kommende Spiel gegen Wacker Burghausen am Sonntag, 15.00 Uhr an: Mit einem Sieg sollen seine Jungs die enttäuschende Leistung in Bielefeld wieder gutmachen.

"Bielefeld war wahrlich kein überragender Gegner", zeigt sich Köstner noch immer unzufrieden mit dem Spiel, "deshalb war es einfach eine unnötige Niederlage." Nachdem die Mannschaft vor allem die erste Halbzeit verschlafen hat, fordert er eine beherzte Leistung von seiner Truppe und das von Anfang an. Genau dieser Druck von Beginn an, der in Bielefeld gefehlt hat, soll gegen Burghausen zum Erfolg führen. "Ich hatte den Eindruck, dass meine Mannschaft noch nicht richtig überzeugt davon ist, dass sie neunzig Minuten Tempo gehen kann", macht Köstner vor allem das fehlende Selbstvertrauen seiner jungen Truppe für die Fehler verantwortlich, und fordert Geduld mit seinem Team, das erst noch richtig zusammenwachsen muss. Zufrieden äußert der Cheftrainer sich dagegen mit den Trainingsleistungen der vergangenen Woche, und geht deshalb zuversichtlich in das dritte Heimspiel der Saison.
Den Einsatz von Milorad Popovic macht er jedoch noch abhängig von dessen weiteren Leistungen im Training, und auch Ivan Saenko wird nur dann spielen, wenn er die ersten Trainingseinheiten nach seinem Muskelfaserriss schmerzfrei absolviert hat. Als Ersatz für Popovic setzt Köstner auf Florian Dick. Lediglich Ralf Becker steht dem Trainer auf keinen Fall zur Verfügung er wird am Dienstag operiert. "Mit Ralf Becker fehlt "Abdul" Ouakili der Konkurrenzkampf, und das hat man an seinen Leistungen zuletzt schon gemerkt", bedauert Köstner den Ausfall seines Mittelfeldspielers und fordert eine Steigerung von Ouakili. Sollte Ivan Saenko nicht rechtzeitig fit werden, sieht der Trainer die Alternativen wie auch schon in Bielefeld in Jan Männer, aber auch Aydin Cetin oder Ralf Schmitt der zuletzt bei den Amateuren für Tore sorgte stehen als Alternativen bereit.
Besonders gefordert sieht Köstner jedoch auch seine Abwehr: "Burghausen ist eine gute Kontermannschaft, die blitzschnell nach vorne spielen kann", analysiert er und betont, dass die Gegner noch kompakter seien als noch in der vergangenen Saison, wo sich der KSC gegen Burghausen äußerst schwer getan hat.
Präsentiert sich die Mannschaft jedoch so wie im Training, sieht Köstner die ersten drei Punkte aus dem Wildpark in greifbarer Nähe: "Wir dürfen nicht wieder leichtsinnig in Rückstand geraten, sondern konzentriert und aggressiv spielen, dann können wir den ersten Heimsieg einfahren."


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