Köstner hofft auf dritten Saisonsieg
Gegen seine ehemalige Mannschaft will Trainer Köstner am Freitag (19 Uhr) den dritten Dreier einfahren. Zu oft habe seine Mannschaft Remis gespielt, erklärte der Trainer am Donnerstag. Gegen Unterhaching fehlt aber ausgerechnet Keeper Miller.
Von Andreas Eisinger
Elf Zähler beträgt die Punktausbeute des KSC aus dem knappen ersten Saisondrittel. "In den letzten acht Spielen haben wir nur gegen Oberhausen verloren", betonte Lorenz Günther Köstner am Donnerstag, als er vor die Presse trat, um von den aktuellen Geschehnissen im Team vor dem Unterhaching Spiel (Freitag, 19 Uhr) zu berichten.
"Aber wir haben zu viele Unentschieden auf dem Konto", weiß auch der Cheftrainer. In den letzten drei Partien mussten sich die Blauweißen mit Punkteteilungen zufrieden geben, in allen Spielen hätte durchaus mehr herausspringen können. Gegen die Münchner Vorstädter soll am Abend der dritte Saisonsieg folgen, der KSC muss dabei aber einen neuerlichen personellen Rückschlag hinnehmen:
Torhüter Markus Miller, im bisherigen Saisonverlauf Garant für einen sicheren Rückhalt, zog sich in Ahlen eine Sprunggelenksverletzung zu. Gegen Unterhaching und am Dienstag beim Pokalauftritt in Bielefeld muss der Blondschopf sicher aussetzen. Hoffnungen macht sich Lorenz Günther Köstner, seinen Keeper wenigstens in Aue wieder einsetzen zu können. So lange soll es Martin Fischer richten auch der "Oldie" im Team hat schon mit hervorragenden Reflexen auf sich aufmerksam gemacht. "Martin muss seinen Mann stehen und er wird die Sache meistern", macht der Cheftrainer seinem Schlussmann vor dem Saison Debüt Mut. Im zurückliegenden Jahr war Fischer die Nummer Eins im KSC Tor, vor Rundenbeginn entschied sich Köstner für den jungen Markus Miller als Stammtorhüter.
Christian Kritzer wird nach seiner Gelbsperre in die Startelf zurückkehren, Carsten Rothenbach wird dafür wieder auf der Bank Platz nehmen müssen. Ansonsten vertraut Köstner der Grundausrichtung aus dem Ahlenspiel: Dundee und Saenko als Spitzen, Youngster Sebastian Freis als Joker in der Hinterhand. In der Abwehrreihe steht Mario Eggimann nach seiner Verletzungspause vor seinem Comeback. "Er hat verbissen um seine Rückkehr gekämpft", lobt Übungsleiter Köstner den Schweizer. Zwar seien gestern noch einige Unsicherheiten vorhanden gewesen, nach der abschließenden Trainingseinheit hat der Coach seine Entscheidung aber getroffen. Die wird vermutlich für Eggimann ausgefallen sein, denn der Verteidiger ist für Köstner nicht nur in der Defensive wertvoll: "Bei Standards ist er eine Waffe!"









