Karlsruher SC Rot Weiß Oberhausen 1:2
(eis) Auch im zweiten Spiel vor heimischen Publikum in der laufenden Saison gelang dem Karlsruher SC der erhoffte Heimsieg nicht gegen Rot Weiß Oberhausen unterlag die Mannschaft von Lorenz Günther Köstner mit 1:2 (0:2). 14.500 Zuschauer wurden Zeugen zweier Halbzeiten, wie sie unterschiedlicher nicht hätten sein können: In Durchgang eins öffneten Unkonzentriertheiten in der Hintermannschaft Gegner Tür und Tor und sorgten für den 0:2 Halbzeitstand. Nach dem Seitenwechsel rannte der KSC dem Rückstand hinterher, kam durch Bernhard Trares zum Anschlusstreffer, verpasste es aber trotz hochkarätiger Möglichkeiten auszugleichen.
Für den gesperrten Ivan Saenko brachte der Cheftrainer Aydin Cetin in die Partie, ansonsten lief der KSC in der selben Grundausrichtung auf, wie gegen Nürnberg und Oberhausen.
Bereits nach neun gespielten Minuten musste Martin Fischer zum ersten Mal hinter sich greifen, Boyko Velichkov ließ auf Vorlage von Leandro Simioni die Badische Abwehr alt aussehen und schoss unbedrängt zur Gästeführung ein. Nach einer guten halben Stunde, verwandelte Adrian Aliaj einen Abpraller nach einem Eckstoß zur 2:0 Halbzeitführung (29.).
Nach dem Pausentee kehrte der KSC ohne Becker und Cetin, dafür mit Schmitt und Hassa wie verwandelt aus der Kabine zurück. Bereits 120 Sekunden nach Wiederanpfiff wuchtete Bernhard Trares von der Strafraumgrenze aus per Dropkick in den Winkel und sorgte so für neue Hoffnung im Karlsruher Lager. In der Folgezeit vergaben dreimal Ouakili, zweimal Trares und Conor Casey die Gelegenheit auch noch auszugleichen, sodass die Wildparkelf am Ende ohne zählbaren Erfolg da steht.
Karlsruher SC:
Fischer Kies, Eggimann, Stoll, Popovic (37. Dick) Trares Ouakili, Becker (46. Hassa), Engelhardt Casey, Cetin (46. Schmitt)
Rot Weiß Oberhausen:
Adler Remacle, Costa, Tiéku, Aliaj Rietpietsch (64. Scharpenberg), Catic, Velichkov, Radulovic Ouedraogo, Simioni
Tore:
Gelbe Karten: Casey (56.) Engelhardt (63.) Simioni (53.), Catic (64.)
Zuschauer: 14.500
Schiedsrichter: Edgar Steinborn (Sinzig)
Assistenten: Josef Maier, Giuseppe Palilla









