„Ich freue mich auf die kommende Zeit.“
Christian Weber ist seit Anfang des Monats als Teamleiter Physiotherapie und Physiotherapeut der U19 beim KSC. Im Interview stand er uns nun Rede und Antwort.

Die KSC GRENKE aKAdemie kann sich über einen neuen Mitarbeiter freuen: Christian Weber ist seit dem 01.11.2023 Teil des Nachwuchsleistungszentrums. Im Interview sprach er mit uns über seine bisherige Laufbahn, den Kontakt zum KSC und seine Anfangszeit in der Fächerstadt.
Herzlich willkommen in Karlsruhe, Christian! Nach fünfeinhalb Jahren in Düsseldorf machst du den nächsten Schritt bei unseren Blau-Weißen. Wie sehen deine Ursprünge in der Physiotherapie aus?
Sportphysiotherapie war schon immer meine Leidenschaft. Ich habe bereits während der Ausbildung durch Praktika erste Bekanntschaft mit dem Bereich gemacht. Meine Physiotherapieausbildung schloss ich dann im Jahr 2018 ab und startete parallel beim Nachwuchsleistungszentrum von Fortuna Düsseldorf. Mit den Jahren habe ich mich zur U23, dem Übergangsbereich zur Lizenz hochgearbeitet. Außerdem war ich je nachdem, wie es die Zeit zuließ, in kleineren Praxen tätig. Zusätzlich habe ich viele physiotherapeutisch relevante Weiterbildungen gemacht. Seit zwei Jahren studiere ich jetzt Physiotherapie im Bachelor an der EUFH Brühl und stehe kurz vor meiner Abschlussarbeit, die ich hoffentlich Mitte bis Ende nächsten Jahres abgeben kann. Seit dem Monatsanfang bin ich nun als Teamleiter der Physiotherapie beim Nachwuchsleistungszentrum und damit für die Koordinierung sowie den gesamten Ablauf des Bereichs in der Akademie verantwortlich.
Wie kamst du zum KSC?
Es gab eine Neustrukturierung des Nachwuchsleistungszentrums von Fortuna Düsseldorf, sodass ich für mich die Entscheidung getroffen habe, den Verein zu verlassen. Ich war fast sechs Jahre bei der Fortuna, es war einfach an der Zeit, etwas anderes kennenzulernen. Da habe ich die Vakanz beim KSC gesehen, mich beworben und glücklicherweise durchgesetzt.
Wie ist das Physio-Team der KSC GRENKE aKAdemie aufgebaut und welche Rolle übernimmst du darin?
Ich bin in leitender Tätigkeit für die Physiotherapie des Nachwuchsleistungszentrums verantwortlich und gleichzeitig noch für die Mannschaftsbetreuung der U19. Eine Doppelfunktion ist immer viel Arbeit, aber darauf bin ich vorbereitet. Unser Team besteht aktuell aus vier Leuten: Myriam Machkour, die für die U17 zuständig ist, Wiktoria Krol, die die U16 betreut, Markus Ringwald, der den U15-Bereich abdeckt und ich.
Hast du die Jungs von der U19 bereits kennengelernt?
Ich habe die Mannschaft in den letzten Tagen etwas näher kennengelernt. Am Samstag war ich sogar schon beim Auswärtsspiel gegen den VfB Stuttgart dabei. Da habe ich die Jungs auch mal am Spieltag gesehen, das ist natürlich nochmal eine ganz andere Situation als unter der Woche im Training. Es war ein tolles Erlebnis und ich freue mich auf die kommende Zeit mit dem Team.
Neue Stadt, neuer Club, neues Umfeld: Wie sind die ersten Tage beim KSC gelaufen?
Ich bin gerade erst nach Karlsruhe gezogen, was mir sehr wichtig war, denn ich wollte die Stadt und auch die Menschen so schnell wie möglich kennenlernen. Ich habe tatsächlich noch nicht so viel von Karlsruhe gesehen, sorge jedoch dafür, dass ich jeden Tag ein bisschen mehr entdecke. Vor kurzem habe ich mich zum Beispiel auf dem Gelände des KIT verlaufen, aber meine endgültigen Eindrücke werde ich wohl erst in ein paar Wochen schildern können. Im Verein wurde ich sehr herzlich empfangen, was mich natürlich freut. Mein Arbeitsalltag befindet sich momentan noch in der Findungsphase. Ich führe derzeit viele Gespräche, habe Meetings in größeren sowie kleineren Gruppen, erstelle Strukturen und lerne die Abläufe der Akademie kennen. Das Tagesgeschäft sieht bei mir momentan demnach folgendermaßen aus: Am Vormittag konzentriere ich mich auf Organisatorisches, ab 15 Uhr tauchen dann die ersten Jungs auf und es kommt zum Handwerk der Physiotherapie. Da ich Spieler aus allen Nachwuchsmannschaften betreue, kontaktieren die Jungs mich meist bis 12 Uhr, sodass ich Termine und den physiotherapeutischen Alltag planen kann.
Was sind deine persönlichen Ziele?
Kurzfristig möchte ich mich hier auf jeden Fall erstmal einleben, alles kennenlernen, vor allem die Mannschaft, die Jungs, die Prozesse und Abläufe. Langfristig habe ich mehrere Ziele. Ich möchte gerne eine medizinische Struktur für die KSC GRENKE aKAdemie schaffen. Das beinhaltet verschiedene Bereiche, wie beispielsweise die Physiotherapie, die Athletik, aber auch die Reha. Grundsätzlich möchte ich natürlich auch, dass es über die Saison hin so wenig Verletzungen wie möglich gibt. Außerdem hoffe ich auf eine erfolgreiche Zeit und das bestmögliche Abschneiden aller Mannschaften.









