„Es war ein enorm schönes Erlebnis“
Für U19-Nchwuchsspieler Niklas Hoffmann stehen in dieser Saison bislang 14 Spiele für die U19 des KSC in der A-Junioren Bundesliga Süd/Südwest sowie 4 Spiele bei der zweiten Mannschaft des KSC in der Oberliga Baden Württemberg zu Buche. Vom 17. bis 25. Januar war der erst 18-jährige Innenverteidiger mit der Profimannschaft im Trainingslager im spanischen Benahavis (Malaga). Die Redaktion von ksc.de sprach mit Niklas Hoffann über seine Nominierung, die Zeit im Trainingslager sowie über die U19 des KSC.

Niklas, normalerweise bist du ja in der U19 des KSC tätig. Nun wurdest du von KSC-Trainer Markus Kauczinski erneut für das Profitrainingslager nominiert. Wie hast du von deiner Nominierung erfahren und was waren deine ersten Gedanken?
Die Nominierung kam ja erst kurzfristig. Es freute mich umso mehr, dass ich nach dem Sommertrainingslager in Österreich erneut die Chance bekommen habe mich zu beweisen und für höhere Aufgaben anzubieten. Glücklicherweise konnte ich meinen zuvor auftretenden Infekt rechtzeitig vor der Abreise auskurieren. Damit konnte ich befreit ins Trainingslager nach Malaga mitreisen.
Vergleicht man mal die Umstellung vom Jugend- auf den Seniorenbereich. Wie hast du diese Umstellung wahrgenommen?
Natürlich bemerkt man einen Unterschied hinsichtlich des körperlichen Einsatzes im Vergleich zum Juniorenbereich. Für mich war es jedoch eine sehr wichtige Erfahrung. Ich selbst war in meiner bisherigen Juniorenzeit größer als viele andere Spieler, was aber nicht immer ein Vorteil war. Bei den Profis lerne ich beides, den Körpereinsatz mit einer gewissen Grundschnelligkeit miteinander zu vereinbaren.
Wer war eigentlich im Trainingslager dein Zimmerpartner?
Das war Marvin Mehlem.
Und wie war die Zeit?
Das mit Marvin Mehlem hat super gepasst. Wir kennen uns mittlerweile seit fast acht Jahren und spielen auch immer noch teilweise bei den A-Junioren zusammen. Er ist ein äußerst ehrgeiziger Spielertyp mit großem Durchsetzungswillen.
Und wie war das Trainingslager im Allgemeinen? Gab es für dich auch ein Highlight?
Generell war das Trainingslager ein enorm schönes Erlebnis für mich. Ein schönes Erlebnis war da sicherlich auch der Besuch im „La Rosaleda“, als wir die Begegnung des FC Malaga gegen den FC Barcelona angeschaut haben. Die Atmosphäre war unglaublich und besonders die Begeisterung der spanischen Fans hat mich fasziniert. Aber auch die Trainingseinheiten waren super. Überhaupt ist der Kontakt unter den Spielern wie in einer Familie. Einige Spieler kenne ich ja schon länger. Ich wurde wirklich klasse aufgenommen. Ein besonderes Highlight gab es tatsächlich während der Zeit in Spanien. Das war das Vorsingen der jungen Spieler vor der versammelten Truppe. Wobei ich auch sagen muss, dass da durchaus ein gesangliches Talent zu erkennen war (lacht).
Mit der U19 steht steckt ihr ja derzeit mitten im Abstiegskampf. Aktuell steht ihr ja auf dem vorletzten Tabellenplatz. Woran lag es in der Vorrunde und was habt ihr euch für den Rest der Runde vorgenommen?
Ja, das ist wohl war! Wir müssen da gemeinsam aus dieser Situation wieder rauskommen. Eigentlich ist es nicht zu erklären. In der Vorsaison belegten wir einen vorderen Tabellenplatz und nun hängen wir ganz tief im Tabellenkeller. Gründe sind hierbei schwer zu nennen. Vielleicht lag es in manchen Momenten an der mangelnden Konzentration beziehungsweise der Chancenauswertung. Aber grundsätzlich ist in der Rückrunde noch alles möglich. Wir können den Klassenerhalt aus eigener Kraft schaffen. Und genau dies ist uns auch bewusst. Wir werden alles geben um die notwendigen Siege einzufahren und somit aus dem Tabellenkeller rauszukommen.
Das Gespräch führte Fabian Dürr









