„Es liegt an uns Trainer den Jungs den Druck zu nehmen“
Sein Können hat Rene Corsmeier als Trainer im KSC-Talentteam schon in den vergangenen Jahren unter Beweis gestellt. Bereits seit 2007 arbeitet Corsmeier für das KSC-Talentteam. Seine Laufbahn für die Blau-Weißen begann er 2007 als Co-Trainer der U16. Nach der einjährigen Tätigkeit im U16-Bereich arbeitete er jeweils weitere zwei Jahre als Co-Trainer der U17 sowie als Cheftrainer der U14. Seit Juli 2013 ist Rene Corsmeier nun für die U12 verantwortlich. Außerdem ist er neben seiner Funktion als U12-Trainer als Leiter des Grundlagenbereichs zudem für die jungen KSC-Spieler zuständig. Die Nachwuchsredaktion von ksc.de sprach mit dem 26-Jährigen.

Das Gespräch führte Fabian Dürr
Rene, seit Juli 2013 bist du nun neben deiner Trainertätigkeit im U12 Bereich auch als Leiter des Grundlagenbereichs für den KSC tätig. Was kann man sich unter der Arbeit im Grundlagenbereich vorstellen?
Ja, das stimmt. Und wie der Name schon sagt geht es in diesem Bereich um die Grundlagenausbildung. Dazu gehören beispielsweise fußballspezifische Techniken wie Pass- und Schusstechniken. Außerdem sollen auch Individualtaktiken vermittelt werden. Darunter kann man das Verhalten eines Spielers in einer 1:1-Situation verstehen. Ein weiterer wichtiger Baustein ist zudem die Förderung der Spielintelligenz. Diese lässt sich in jungen Jahren besonders gut trainieren. Die Spieler sollen lernen unter Zeit- und Gegnerdruck mehrere Entscheidungsalternativen zu entwickeln um aus diesen die beste für die jeweilige Spielsituation auszuwählen.
Du hast die Leitung des Grundlagenbereichs vor über einem Jahr übernommen. Hat sich seither in diesem Bereich etwas Grundlegendes etwas geändert?
Ich muss sagen ich hatte das Glück einen intakten Bereich von meinem Vorgänger übernehmen zu dürfen. Aus diesem Grund bestand nicht der Bedarf etwas Grundlegendes zu ändern. Dennoch versuchen wir natürlich uns ständig zu verbessern. Wir haben zum Beispiel in diesem Bereich das Technik- und Koordinationstraining eingeführt. Jeder Spieler nimmt an diesem Training einmal pro Woche teil. Dabei geht es um die Verfeinerung der Ausführung der Fußballtechniken ohne Gegnerdruck. Außerdem haben wir Profipaten eingeführt. Immer zwei Spieler aus dem Profibereich übernehmen für eine Spielzeit eine Patenschaft für die U10 bis zur U13. Die Paten schauen dabei auch regelmäßig bei den Trainingseinheiten vorbei, gehen mit auf Ausflüge oder schauen den Jungs bei ihren Spielen zu.
Der Leistungsdruck im Fußballgeschäft wird auch zunehmend höher. Dieser spiegelt sich auch schon im Jugendbereich wieder. Wie leistet ihr Trainer euren Beitrag hierzu?
Ja, da hast du Recht. Und sobald die Jungs das KSC-Logo auf der Brust tragen ist ohne Zweifel ein gewisser Leistungsdruck vorhanden. Dann liegt es an uns Trainer, den Jungs diesen Druck zu nehmen, damit sie befreit Fußballspielen und sich dadurch auch am besten entwickeln können. Hierzu gehören sowohl beiderseitiger Respekt als auch ein vertrauenswürdiger Umgang.









