Eintracht Frankfurt gewinnt im Neunmeterschießen: U11 verpasst Turniersieg

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Knapp, knapper, verloren. Im Neunmeterschießen haben die U11-Junioren des Karlsruher SC das Finale beim „Junior-Cup 2017“ in Langenselbold gegen den Bundesligisten Eintracht Frankfurt verloren und verpassten den Turniersieg.

Es fehlte nicht viel und der Turniertag wäre gekrönt, leider bleibt ein kleiner Wermutstropfen. Denn im Finale dominierten die Blau-Weißen regelrecht die Eintracht aus Frankfurt. Folgerichtig gingen die Wildparkkicker auch mit 1:0 in Führung. Der zweite Treffer lag auch schon in der Luft. Von den Frankfurtern kam nicht viel, doch der eine lange Ball sollte ausreichen, um die aufgerückte Defensive der Badener ein einziges Mal auszuhebeln. Nach 15 Minuten ging es ins Neunmeterschießen, wo dieses Mal die Frankfurter die besseren Nerven bewiesen.

Der Turnierverlauf sprach anfangs noch nicht wirklich für einen möglichen Einzug ins Finale. Zu ideenlos präsentierte sich der KSC im Offensivspiel, zu unsauber agierte er in seinen Aktionen. Erst mit dem Viertelfinale und der Partie gegen den FSV Frankfurt legten die Wildparkkicker endlich zu. Mit einem ungefährdeten 3:0-Erfolg stand man im Halbfinale wie schon in der Gruppenphase dem FSV Mainz 05 (damals 0:0) gegenüber. Jetzt zeigte man sich spielerisch deutlich verbessert und bot den Mainzern eine ebenbürtige Leistung. Erst in den Schlusssekunden mussten sich die Karlsruher zweimal beim Schlussmann bedanken, der jeweils retten konnte. Das Neunmeterschießen entschied der KSC dann für sich.

Fazit des Trainerteams Sadowski/Zimmer:

„Kompliment an die Jungs, die es ab dem Viertelfinale endlich verstanden haben, mutig nach vorne zu spielen und auf ihre Chance zu warten. Mit Sicherheit haben wir gegen Mainz im Halbfinale etwas Glück gehabt. Verglichen mit der Gruppenphase haben wir aber gut gespielt und sind nicht unverdient ins Finale eingezogen. Dort waren wir die bessere Mannschaft. Das nehmen wir mit.“


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