Einmal verloren und raus: U11 wird in Reutlingen Zehnter

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Die bekanntlich entscheidenden Nuancen können Spiele bestimmen. Das hat die U11 des Karlsruher SC am Wochenende beim internationalen Domino’s Cup am eigenen Leib erfahren müssen.

Am Ende wurden die Badener Zehnter von 60 Mannschaften.

Es hätte dabei aber viel mehr herausspringen können. Zuvor konnte man ungeschlagen ins Achtelfinale einziehen. Zwar taten sich die Karlsruher gerade zu Beginn der Vorrunde überraschenderweise ein wenig schwer, in der Zwischenrunde war das aber kein Thema mehr. Gegen SV Wehen Wiesbaden gaben die Blau-Weißen eine 1:0-Führung heraus, um letztlich trotzdem aus eigener Sicht glücklich noch ein 2:2 zu holen. Gegen die Vertreter vom FC Basel (2:1) und die SV 98 Darmstadt (5:0) gab es zwei sehenswerte Siege. Gekrönt wurde die Zwischenrunde mit dem abschließenden Duell gegen den FC Bayern München. Nur Sekunden fehlten, um die 1:0-Führung über die Zeit zu bringen. In der Nachspielzeit schlugen die Bayern dann aber nochmal zu und holten sich mit dem Unentschieden den Gruppensieg.

Durch Rang zwei bekam man es im Achtelfinale gegen den griechischen Vertreter PAOK Saloniki. Wie immer reiste der Gegner mit einem beeindruckenden Fanclub an und machte viel Stimmung. Ein wenig eingeschüchtert konnte der KSC nicht seine spielerische Qualität auf den Platz bringen. Vielmehr stellte man sich den Angriffen des Gegners in den Weg. Eine Unachtsamkeit brachte jedoch das schmerzliche Gegentor.

Im letzten Spiel um Platz 9 verloren die Wildparkkicker im Elfmeterschießen gegen den FC Lugano aus Italien.

Fazit des Trainerteams Sadowski/Zimmer:

„Das ist heute extrem bitter. Wir haben ein sehr gutes Turnier gespielt, bis zum Achtelfinale ohne Niederlage. Jedoch müssen wir uns ankreiden, dass wir im entscheidenden Spiel nach vorne einfach zu harmlos gewesen sind. Daran müssen wir unbedingt arbeiten, wollen wir bei größeren Turnieren irgendwann noch ein Wörtchen mitreden.“


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