Einen Traum schon verwirklicht

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Jannis Kübler aus dem U17-Nachwuchsteam des KSC hat einen seiner Träume schon verwirklicht - für die deutsche Nationalmannschaft aufzulaufen. Und nicht nur das - in drei seiner vier Einsätze für die deutsche U16 um Cheftrainer Meikel Schönweitz lief Jannis Kübler als Kapitän auf und ging verantwortungsbewusst voraus. Kübler spielt bereits seit 2008 für den KSC. Die Redaktion von ksc.de sprach mit dem Nachwuchskicker.

Das Interview führte Fabian Dürr

Jannis, erst vergangenen Donnerstag hattest du wieder einen Einsatz in der deutschen U16. Fühlst du dich in der Nationalmannschaft auch schon ein wenig heimisch?
Ja, das stimmt. Wir haben vergangenen Donnerstag mit der deutschen U16 gegen die Auswahl Österreichs mit 4:0 gewonnen. Mittlerweile habe ich schon vier Einsätze für die U16 Deutschlands. Wir Spieler kennen uns ja durch die zahlreichen Lehrgänge schon ganz gut und auch mit den Abläufen während eines solchen Länderspiellehrgangs habe ich mich schon vertraut gemacht. Aus diesem Grund kann ich sagen, dass ich mich bei der Nationalmannschaft schon ein wenig heimisch fühle. Ich war ja auch bereits letztes Jahr für die U15-Auswahl nominiert. Das ist ja das erste Jahr der Auswahlmannschaften. Als Kapitän aufzulaufen ist dabei natürlich eine besondere Ehre.


Wie kann man sich den Kontakt zwischen den Spielern bei den Lehrgängen vorstellen? Und kann man sich da auch noch das ein oder andere von einem Teamkollegen abschauen?
Der Kontakt zwischen uns Spielern bei den Lehrgängen ist sehr freundschaftlich. Dort werden keine Rivalitäten vom Platz übertragen. Man versteht sich sehr gut untereinander. Und ja, man schaut sich schon noch das ein oder andere Mal etwas von seinen Mitspielern ab um sein eigenes Spiel zu verbessern.


In der U17 beim KSC gehörst du ja zum jüngeren Jahrgang. Ist es eine große Herausforderung als „jüngerer“ Spieler dort zu spielen?
Dadurch, dass ich ein Jahr jünger bin als die anderen, bin ich körperlich vielleicht noch nicht ganz so stark. Das versuche ich dann aber natürlich durch spielerische Mittel wettzumachen.
 
Wo soll dein Weg in der Zukunft hinführen?
Zuerst werde ich jetzt versuchen mich in der U17-Bundesliga und in der Nationalmannschaft zu etablieren. Und natürlich ist mein Ziel mal irgendwann ganz oben zu spielen, dafür arbeitet man ja schließlich jeden Tag sehr hart an sich.

Auch Lukas Kwasniok, Cheftrainer der U17 des KSC, haben wir zu Jannis Kübler befragt:

Jannis ist ein ganz feiner Fußballer, der auch in extrem engen Situationen die Ruhe bewahrt und mit seiner Spielintelligenz fast immer eine spielerische Lösung findet. Auf dem Platz ist er sehr präsent, will jeden Ball haben und ist bereits als jüngerer Jahrgang eine tragende Säule in unserem Spiel. Darüber hinaus gibt er in jedem Training Gas, versucht sich immer zu verbessern und hat eine tolle Einstellung gegenüber dem Fußball. Bleibt Jannis weiterhin demütig, bodenständig und gierig, ist sein Weg nach oben vorprogrammiert.


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