Doppeltes Pokal-Drama
Am Samstag (19.04.) standen gleich zwei Pokalfinalspiele der KSC grenke aKAdemie an. Sowohl für die U15 als auch die U17 ging es auf dem Platz des SV Menzingen um die Titelverteidigung.

U15 unterliegt Hoffenheim im Verbandspokalfinale
Am sonnigen Samstag (19.04., 11:00 Uhr) traf die KSC U15 von Dieter Andruchowicz im Finale des BfV-Verbandspokal auf die TSG 1899 Hoffenheim. Austragungsort war das Sportgelände des SV Menzingen, den Zuschauenden wurde ein Pokalduell auf Augenhöhe geboten.
Beide Teams begegneten sich von Beginn an mit hoher Intensität, wobei klare Torchancen in der ersten Halbzeit Mangelware blieben. Kurz nach Wiederanpfiff gerieten die Karlsruher B-Junioren allerdings in Rückstand. Hoffenheim nutzte eine Unachtsamkeit in der KSC-Defensive eiskalt aus (40.).
Knappe zehn Minuten später ertönte erneut Torjubel, diesmal aber für den Nachwuchs aus der Fächerstadt. Mit viel Einsatz kämpften sich die Blau-Weißen zurück in die Partie und erzielten den verdienten Ausgleich (51.). In der Verlängerung war es dann der KSC, der dem Führungstreffer näher war – Mehrere gute Gelegenheiten blieben jedoch ungenutzt.
So musste die Entscheidung am Ende vom Punkt fallen. Im Elfmeterschießen zeigte sich Hoffenheim treffsicherer und setzte sich schließlich mit 5:3 durch. Trotz der Niederlage kann der KSC stolz auf seine Leistung sein – Der Einsatz, der Teamgeist und die Leidenschaft haben gestimmt.
U17 scheitert trotz Aufholjagd im Elfmeterschießen
Direkt im Anschluss an die U15 ging es für die U17 in einem dramatischen Finale weiter. Gegen Sandhausen lautete die Mission für Cheftrainer Martin Stoll und seine Truppe: Titelverteidigung.
Die Partie startete spannend, sowohl die in blau gekleideten Karlsruher als auch die Jugend aus Sandhausen warfen alles rein. Auf lange Sicht erwischte Sandhause jedoch den besseren Start und ging nach einer Ecke durch Ahmet Kefelioglu in Führung (17.). Kurz darauf gelang es dem Sandhäuser Jonathan Akgöz seinen Verteidiger abzuschütteln und den Ball vorbei KSC-Schlussmann Malik Can Kuriata erneut im Netz unterzubringen (28.).
Doch die Stoll-Truppe ließ sich nach dem Rückschlag nicht aus dem Konzept bringen. Noch vor der Pause verkürzte Lenny Noah Bruckert auf 1:2. Er köpfte die Hereingabe von Mete Torun sauber ins Tor (32.). Nach 40 Minuten endete damit auch eine spannende erste Hälfte.
In Hälfte zwei setzte die Stoll Truppe alles daran, die Partie für sich zu entscheiden. Nach einem Einwurf in der Hälfte der Sandhäuser flankte KSC-Spieler Marc Kaiser die Kugel in den Strafraum und sorgte für Chaos. Bruckert hatte die Führung auf dem Fuß: Er konnte SV-Keeper Ibinceanu-Nistor den Ball abluchsen, wollte ihn in den spitzen Winkel zimmern, konnte den Ball aber nur von außen ans Netz bringen (66.).
Kurz vor Schluss war es dann Toni Matenda, der den verdienten Ausgleich erzielte und seine Mannschaft wieder voll ins Rennen brachte. Marc Kaiser erkämpfte sich den Ball am Sechzehner und schob ihm zum freistehenden Matenda, der ihn an Ibinceanu-Nistor vorbeischob (75.). In der regulären Spielzeit konnte keine Mannschaft ihre Marke setzen und es ging mit 2:2 in die Verlängerung.
Hier hatten die Karlsruher mehrfach die Gelegenheit, die Partie komplett zu drehen, doch es fehlte das letzte Quäntchen Glück und so kam und ging die Verlängerung ohne weitere Tore.
Im Elfmeterschießen wurde es dann erneut spannend: Nach einem verschossenen Elfmeter von Blau-Weiß, hielt Torwart Malik Can Kuriata mit einer starken Parade die Hoffnung am Leben. Doch letztlich setzte sich der SV Sandhausen durch – Ein bitteres Ende für die B-Junioren, findet auch Cheftrainer Martin Stoll: „Das Spiel war natürlich sehr enttäuschend. Wir haben uns vorgenommen zu gewinnen und den Pokal zu holen, waren in manchen Dingen aber zu nachlässig und nicht konsequent genug“. Aber: Der Blick geht nach vorne, zum letzten Gruppenspiele Liga A gegen den Tabellenführer aus Köln.









