"Die Entwicklung zu beobachten ist etwas Besonderes"
Alexander Huck ist Co-Trainer der U15-Nachwuchsmannschaft des KSC. Gemeinsam mit Cheftrainer Ivica Erceg ist er für die Entwicklung der Nachwuchskicker des Jahrgangs 2000 beim KSC zuständig. Die Nachwuchsredaktion von ksc.de sprach mit Alexander Huck über seine Arbeit als Co-Trainer, was das Besondere an seiner Arbeit ist sowie über die anstehende Restrückrunde.

Das Gespräch führte Fabian Dürr
Wie sieht deine Arbeit als Co-Trainer von Ivica Erceg aus?
In den Trainingseinheiten bin ich einerseits für die Mobilisation, Stabilisation und Kräftigung verantwortlich. Trainieren wir in Gruppen, so gehört auch die Übernahme von Übungs- und Spielformen zu meinen Aufgaben auf dem Platz. Am Spieltag selbst kümmere ich mich um die Jungs, damit sie gut aufs Spiel vorbereitet sind. Die gemeinsame Erwärmung ist auch mitentscheidend für das spätere Spiel. Während einer Partie beschäftige ich mich größtenteils mit der Dokumentation von Auffälligkeiten, die während eines Spiels passieren. Für die spätere Nachbereitung, wie etwa die Behebung von Fehlern, ist eine Dokumentation von Spielsituationen für den Erfolg mitentscheidend.
Was waren bisher deine Station als Spieler und Trainer?
Als Spieler war ich nur bis zur Kreisliga tätig. Als Trainer konnte ich meine ersten Erfahrungen bei meinem Heimatverein VfB Eberbach im Jugendbereich sammeln, bevor ich schließlich 2008 beim KSC als Co-Trainer vom damaligen Cheftrainer Wilfried Trenkel eingestiegen bin. In meiner ersten Zeit beim KSC trainierte ich gemeinsam mit Wilfried Trenkel die U14.
Was macht dir besonders Spaß an der Arbeit mit den Jungs?
Es ist ein klasse Erlebnis jeden Tag mit den Jungs auf dem Platz zu stehen. Die Arbeit macht mir unheimlich Spaß. Vorallem der Wille, die Leidenschaft und die Lernwilligkeit der Jungs ist jeden Tag erkennbar. Jeden Tag - in jeder Trainingseinheit - zu sehen, wie sich die Jungs persönlich, körperlich und fußballerisch weiterentwickeln ist ein klasse Gefühl. Ständig den Fortschritt der Jungs zu sehen und mitzuerleben ist das Besondere an meiner Arbeit.
Derzeit arbeitest du ja als Co-Trainer. Würde zu gegebener Zeit auch mal ein Cheftrainer-Posten reizen?
In den Jahren 2011 bis 2013 war ich bereits als Chef-Trainer beim KSC tätig. Es wäre also kein neues Terrain für mich. Damals hab ich als Cheftrainer im Grundlagenbereich die U10 und U11 trainiert. Auch diese Tätigkeit hat mir wahnsinnig Spaß gemacht. Natürlich könnte ich mir auch vorstellen mal wieder als Cheftrainer in einer Jugend tätig zu sein. Derzeit konzentriere ich mich jedoch auf meinen Posten bei der U15. Die Arbeit im Trainerteam mit Ivica Erceg ist auch sehr angenehem und ich kann von ihm auch noch eine Menge lernen.
Die Winterpause ist ja nun zu Ende. Derzeit läuft die Vorbereitung auf den Rest der Rückrunde. Wie ist der aktuelle Stand der Vorbereitung?
Ja, zum Glück. Die Pause war lang und wir sind froh wieder auf dem Platz zu stehen. Die Vorbereitung läuft nun seit einer Woche, daher sind wir noch am Beginn. Die Jungs haben aber ihre Hausaufgaben gemacht, sodass wir auf einem sehr guten Niveau einsteigen konnten. Ziel ist es natürlich zum ersten Spiel der Restrückrunde gegen den 1. FC Nürnberg top vorbereitet zu sein. Zusätzlich dazu läuft die Integration von unseren drei Neuzugängen bisher ebenfalls sehr gut.
Derzeit belegt ihr ja den 9. Tabellenplatz in der C-Junioren Regionalliga. Was ist in dieser Saison in der Rückrunde noch möglich?
Das ist immer schwer zu sagen. Es war sehr ärgerlich, dass wir die beiden letzten Spiele vor der Winterpause knapp verloren haben. Leider mussten wir uns unseren beiden Tabellennachbarn Augsburg und Fürth knapp mit jeweils 0:1 geschlagen geben. Selbstverständlich wollen wir mit den Abstiegsplätzen weiterhin nichts zu tun haben, was uns in der Vorrunde auch geglückt ist. Allerdings beträgt der Vorsprung auch nur vier Punkte, was nicht allzu viel ist. Das Niveau der Teams in C-Junioren Regionalliga ist in diesem Jahr extrem ausgeglichen, sodass jeder jeden schlagen kann. Dementsprechend ist für uns auch nach vorne noch alles drin. Dennoch sollte nicht nur der reine Blick auf den Tabellenplatz als Maßstab genommen werden, sondern hinsichtlich der Ausbildung besonders die individuelle sowie gruppen- und mannschaftstaktische Entwicklung weiter voranschreiten. Zwangsläufig werden damit auch positive Ergebnisse sowie ein guter Tabellenplatz herausspringen.









