Traumtore beim Heimsieg über Dortmund

DFB-Nachwuchsliga: KSC U19 feiert Achtelfinaleinzug

U19

Die Kette-Jungs haben am Mittwochmittag wieder alles reingeworfen und sich am Ende auch in der Höhe verdient mit 4:1 gegen Borussia Dortmund durchgesetzt. Schöne Tore für die Blau-Weißen waren beim Sieg, der gleichzeitig auch die Achtelfinalteilnahme um die Deutsche Meisterschaft sicherte, keine Seltenheit.

KSC U19 bejubelt den Achtelfinaleinzug nach Abpfiff
Die KSC U19 mit Cheftrainer Ralf Kettemann bejubeln das zweite Traumtor von Niklas Behr
Die KSC U19 mit Cheftrainer Ralf Kettemann bejubelt das zweite Traumtor von Niklas Behr (zweiter von links).

Die Badener legten mutig los, auch wenn sich direkt die von Co-Trainer Julian Schwarz im Vorfeld erwartete „hohe Einzelspielerqualität“ beim Gegner bemerkbar machte. Als sehr auffällig präsentierte sich vor knapp 350 Zuschauerinnen und Zuschauern in der ersten Halbzeit Niklas Behr, sein erster Volleyversuch verfehlte das BVB-Gehäuse nur knapp (11.). In der 16. Minute blieb sein Freistoß in der Mauer hängen, Houssam Arbai nahm sich den zweiten Ball, der Heber landete auf dem Tor von BVB-Schlussmann Lisewski. Zum ersten Mal eingreifen musste Lisweski dann bei der Kopfballbogenlampe von Kemal Cirpan (21.). Im direkten Gegenzug kam dann auch der Gast zu seiner ersten großen Torchance. Die scharfe Hereingabe von Diallo nach Überzahl-Konter fand aber keinen Abnehmer.

Traumtor-Doppelschlag von Niklas Behr

Kurz vor der Pause konnte der KSC dann wieder mehr Druck aufbauen. Schuncks Kopfball wurde noch zur Ecke geblockt (41.), diese sollte dann aber die KSC-Führung herbeirufen. Nach Luftloch eines BVB-Verteidigers hielt Niklas Behr aus 12 Metern seinen Fuß hin und ließ den Ball so sehenswert im Tornetz zappeln. Mit Pausenpfiff ließ es der Offensivkünstler aber noch magischer krachen. Im Doppelpass mit Danyal Hakan Zor legte er sich das Spielgerät und Mussa Kaba zurecht und setzte den Ball mit viel Effet perfekt in den Knick. Die große KSC-Jubeltraube wurde dann durch den Halbzeitpfiff aufgelöst. Mit KSC-Offensivfußball ging es auch nach Seitenwechsel weiter, Leon Parduzi fand mit seinem Eckball den Kopf von Jassin Manai, der Innenverteidiger platzierte den Ball passend ins lange Eck. Nach einer knappen Stunde Spielzeit fehlte Tim Schunck per Kopf nicht viel zum vierten KSC-Streich. Unglücklich ereignete sich dann die Situation nach dem daraus folgenden Abschlag.

Kette-Jungs schütteln Gegentreffer ab

Die misslungene Kopfballverlängerung schickte Mathis Albert ins Laufduell mit Houssam Arbai, den leichten Zupfer des KSC-Rechtsverteidigers wertete Julian Gumz als strafstoßwürdiges Foul. Torhüter Jannis Bärtl ahnte die Ecke von Torschütze Nick Cherny, konnte den Anschlusstreffer aber nicht verhindern. Wer in der Folge allerdings gedacht hätte, der BVB würde jetzt kommen und mehr Druck aufbauen, der wurde von den Kette-Jungs eines Besseren belehrt. Zwar musste Jannis Bärtl zweimal eingreifen, vor echte Herausforderungen stellte ihn die leicht ersatzgeschwächte Tullberg-Truppe aber nicht.

„Mutzi“-Traumkopfball als gelungenes Ende

Das Schlusswort hatte noch mal der KSC, der eingewechselte Verteidiger Marvin Mutz, der zunächst in der Defensive seine Kopfballstärke unter Beweis stellte, definierte dem Kopfballspiel eine neue Sternstunde. Die dritte Torvorlage von Parduzi köpfte der 19-Jährige aus knapp zehn Metern angedreht ins Kreuzeck.

 

Die KSC U19 bejubelt den 4:1-Endstandstreffer von Torschütze Marvin Mutz (rechts im Bild)
Die KSC U19 bejubelt den 4:1-Endstandstreffer von Torschütze Marvin Mutz (rechts im Bild)

Fazit & Ausblick

Mehr passierte nicht mehr, die U19 fuhr drei verdiente Punkte ein. Kettemann zeigte sich sehr zufrieden nach Abpfiff, denn damit war auch klar, dass die Kette-Jungs einen Platz im Achtelfinale um die Deutsche U19-Meisterschaft innehaben. Als Termin für das Achtelfinale sieht der DFB das Wochenende 25.04.-27.04. vor. Kommenden Samstag kann der Tabellenführer der Gruppe D beim vorletzten Ligaspiel in Leipzig bereits vorzeitig Heimrecht im Achtelfinale sichern. Dieses gibt es automatisch für alle Erst- und Zweitplatzierten.

KSC-Aufstellung

Bärtl – Parduzi (83. Rega), Mitakidis, Manai, Arbai – Zor (54. Sen), Kritzer – Cirpan (83. Guggenbühler), Behr (83. El-Dor) – Schunck (83. Batolov), Laghrissi (66. Mutz)


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