"Der erste Eindruck ist sehr positiv"

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Seit dieser Saison ist Marc-Patrick Meister verantwortlich für das U17-Nachwuchsteam des Karlsruher SC. Zuvor trainierte der 35-jährige Meister seit 2013 die U19-Junioren von Borussia Dortmund. Nun also nach den Stationen Hamburg und Dortmund kehrt der gebürtige Bruchsaler zurück in seine Heimat. Die Redaktion von ksc.de sprach mit Marc-Patrick Meister über seine neue Aufgabe beim KSC.

Marc, erzähl uns doch zu Beginn ein wenig über dich und deine bisherige Laufbahn. Warst du selbst Aktiv und was waren deine bisherigen Trainerstationen?

Meine ersten Erfahrungen als Trainer konnte ich beim FV Ubstadt sammeln. Zeitgleich war ich auch am DFB-Stützpunkt in Bruchsal tätig. Mit Start meiner Zeit beim Hamburger SV im Juniorenbereich war ich dann insgesamt drei Jahre Chef-Trainer der U16. Nach meiner Ausbildung zum Fußball-Lehrer wechelte ich dann in die sportliche Leitung des Nachwuchsleistungszentrum. 2013 ging mein Weg dann bei Borussia Dortmund weiter. Dort war ich bis zuletzt für die U19-Junioren der Schwarz-Gelben verantwortlich.

Was waren deine Beweggründe für einen Wechsel nach Karlsruhe?

Ich habe nach meiner Zeit in Spanien und den vielen Eindrücken dort ganz bewusst nach einem Verein samt Nachwuchsleistungszentrum Ausschau gehalten. Für mich ist es wichtig auf die eigene Nachwuchsarbeit zu setzen und genau das wird hier beim KSC getan. Die Philosophie hier entspricht zu 100% meiner persönlichen Überzeugung und Haltung und das habe ich beim KSC und meinen neuen Ansprechpartnern auch so vorgefunden.

Nun zu deinem neuen Team: Seit kurzem seid ihr ja in der Vorbereitung auf die neue Spielzeit. Wie ist der erste Eindruck von deinen Jungs?

Der erste Eindruck von der Mannschaft sowie dem Umfeld hier ist sehr positiv. Die Mannschaft hat wie bereits angedeutet, ihren eigenen Charakter und gute Verbindungen aufgebaut. Jetzt kommt mit mir ein neuer Trainer dazu mit sicher neuen Konzepten und Ansprüchen an jeden einzelnen Spieler. Aber jeder lernt jeden Tag dazu. Und unser erstes gemeinsames Ziel lautet nun die Vorbereitung gemeinsam zu bestreiten um dann am 14. August fit und gut eingestellt in die Saison zu starten.

Wie hat sich der Kader im Hinblick zur vergangenen Saison geändert, gab es Abgänge und Neuzugänge?

Wir können mit Marco Pasalic, Max Distelzweig und Toni Weihbrecht gleich drei Neuzugänge in unseren Reihen begrüßen, mit denen wir ein bereits bestehendes Gerüst im Jahrgang 2000 positionsspezifisch sowie charakterlich gut verstärken wollten – Cedric Cramer ist ja bereits seit Januar Teil der Mannschaft. Die vier Jungs passen super ins Team.

Auf was legst du bei deinem Training besonderen Augenmerk und was verlangst du von deinen Jungs?

Wir das Trainerteam und an oberster Stelle ich sind dafür zuständig die Jungs täglich mit Inhalten des modernen Spiels zu konfrontieren, sie in Situationen zu bringen die im Spiel Wiedererkennung finden und die sie dann möglichst zu lösen im Stande sind. Wir bilden Fußballer aus, also steht der Ball im Mittelpunkt, genauso die Persönlichkeit und die athletische Komponente. Auf all das werden wir in Zukunft den Augenmerk legen. Wir begleiten die Jungs bei ihrer Entwicklung und fordern von Ihnen, selbstständig Ziele entlang ihrer Stärken und Schwächen zu formulieren, die wir dann gemeinsam versuchen wollen zu erreichen.

Zum Abschluss noch eine Frage bezüglich deiner Zukunft: wie sehen deine Ziele beim KSC aus?

Mein Ziel ist es zuerst einmal, mich als Teil der Trainergruppe schnellst- und bestmöglich in meinem neuen Arbeitsumfeld auszukennen und einen Beitrag dafür zu leisten, dass alle unsere Teams ihre Ziele erreichen, ohne Grenzen nach oben. Nach unserem Trainer-KickOff in Edenkoben habe ich dafür ein sehr gutes Gefühl und freue mich auf meine neue Aufgabe beim KSC.

Das Gespräch führte Fabian Dürr


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