Cortexpower-Cup: U10 verpasst Platz 3 nur knapp

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Der Cortexpower-Cup in Marxheim stand am Samstag auf dem Programm der Jüngsten und damit erneut ein hochklassiges Turnier mit Topmannschaften aus dem ganzen Bundesgebiet darunter Titelverteidiger Bayer 04 Leverkusen.

Ohne ihre Keeper reisten die Blau-Weißen in den Taunus, was einige Umstellungen in der Mannschaftaufstellung zur Folge hatte, gleichzeitig aber auch die Sinne schärfte, um diesen Ausfall zu kompensieren.  So starteten die Wildparkkicker von Beginn an fokussiert in die Vorrunde.  Nachdem die ersten drei Partien gegen den FC Augsburg, das kroatische Team NK Istra 1961  und Werder Bremen nach einer starken Leistung jeweils mit 2:1 gewonnen wurden, wuchs das Selbstvertrauen und die Überzeugung, dass an diesem Tag trotz fehlendem letzten Mann  mehr möglich war. So entschieden die Wildparkkicker auch das letzte Gruppenspiel gegen Wehen Wiesbaden mit einem überzeugenden 2:0 für sich und beendeten die Vorrunde wie beim letzten Turnier in Düsseldorf als Gruppenerster mit maximalen 12 Punkten.

Im Viertelfinale hieß der Gegner Dynamo Dresden.   Die Karlsruher konnten sich noch einmal steigern und gingen zunächst 3:0 in Führung. Zwar fand der Ball noch zweimal den Weg über die Karlsruher Torlinie, doch dominierten die Jungs das Spiel durchgehend und zogen hochverdient mit einem 4:2 Sieg ins Halbfinale.  

Dort stand mit dem körperlich stark überlegenen 1860 München ein harter Brocken auf dem Platz.  Die Junglöwen gingen sofort in die Offensive und sorgten damit für reichlich Unruhe im Karlsruher Spiel. Die Kopflosigkeit der KSCler wurde gnadenlos ausgenutzt, und ruckzuck stand es für den späteren Turniersieger 3:0.  Viel zu spät fanden die Jungs wieder den roten Faden, verkürzten durch einen Freistoß auf 1:3, wobei es dann aber auch blieb.

Im Spiel um Platz 3  gegen Darmstadt 98  gaben die Jungs noch einmal alles, zeigten sich klar stärker und hatten gleich mehrere Torchancen. Die Freude über den Führungstreffer nach Strafstoß zum 1:0 währte nicht lange. Der unerwartete Ausgleich folgte kurze Zeit später und führte schließlich zum 1:1 Remis.  Das an Spannung kaum zu überbietende 8-Meter-Schießen entschieden vor zahlreichen Zuschauern erst nach dem dreizehnten Schuss die Darmstädter für sich. 


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