Die Spielberichte zu U23 & U19

Blicker-Elf unterliegt Backnang, U19 scheidet aus

aKAdemie

Das Wochenende verlief für die beiden ältesten KSC-Nachwuchsmannschaften nicht erfolgreich. Während die Mannschaft von Cheftrainer Dietmar Blicker auch im dritten Oberliga-Spiel noch auf den ersten Dreier wartet, scheidet die U19 beim FV Biebrich 02 in der Verlängerung aus dem DFB-Pokal der Junioren aus.

Die U23 vor dem Anpfiff

U23 leistet sich zu viele Fehler

Cheftrainer Dietmar Blicker stellte im Vergleich zum 0:0 beim SV Oberachern um, brachte die beiden ehemaligen U19 Stammspieler Tim Schunck und Jassin Manai anstelle von Nico Engel und Fynn Geigle. In der Zentrale startete Devin Deniz Sür anstelle von Noah Rupp, der wieder in den Profikader zurückkehrte. Sür stand auch gleich zu Beginn der Partie im Blickpunkt. Seine Hereingabe mündete in der ersten KSC-Torchance, die TSG warf sich aber entschlossen in das Bekem-Bicki-Geschoss und verhinderte den Einschlag (6.). Ansonsten war im ersten Durchgang vor Allem die KSC-Abwehr gefordert, die TSG Backnang kam angepeitscht von ihrem lautstarken Trommel-Fan Nico Schoch immer wieder zu gefährlichen Toraktionen. Aki Koch war aber sowohl in der 24. Und 25. Minute gegen Geldner und Parharidis zur Stelle. In der 37. Minute gelang Flavio Santoro dann doch der Führungstreffer, als er sich auf der linken Seite behauptete und einschoss. Nach insgesamt schwachem erstem Durchgang wechselte Blicker zur Pause dreifach und die Karlsruher fanden besser ins Spiel. Ein Bicki-Volley verfehlte sein Ziel nur knapp (58.) und auch mit dem nächsten Angriff über Houssam Arbai und Fredi Recktenwald erhöhte der KSC den Druck. Aus dem Nichts lud ein Fehler im Aufbauspiel die TSG Backnang in der 73. Minute zur 2:0-Führung ein, den Fabijan Domic dankend annahm. Im direkten Gegenzug antwortete Nico Engel mit dem ersten KSC-Oberliga-Saisontor (75.). Aki Koch hielt die Badener in der Folge mit seinen Paraden im Spiel, sodass es in der letzten Minute der Nachspielzeit doch noch zum „Lucky Punch“ hätte kommen können, Nico Engel verzog mit links knapp. „Das wäre auch einfach nicht verdient gewesen“, äußerte sich Blicker nach Abpfiff fair. „Das war wirklich kein gutes Spiel von uns.“ Auch Co-Trainer Daniel Gordon, der in der Schlussphase nach Meinungsverschiedenheit mit dem Unparteiischen Jannik Ganji die rote Karte kassierte, beteuerte zum Wochenstart: „Wir wissen, an welchen Schrauben wir drehen müssen und freuen uns schon auf die nächsten Wochen mit viel harter Arbeit.“ Bereits kommenden Freitag (18:30 Uhr) geht es für die KSC U23 in der Oberliga weiter, es geht zum FC Denzlingen. „Da wollen wir wieder ein anderes Gesicht zeigen“, so der Ex-Profi.

KSC-Aufstellung

Koch - Manai (46. Geigle), Scholl, Zengin © - Sonn (71. Dettling), Recktenwald - Kritzer, Arbai (71. Hampp), Sür (46. Mahle) - Schunck (46. Engel), Bicki

KSC-Tor

2:1 Engel (75.)

U19 scheidet in Biebrich aus dem Pokal aus

Einen guten Start erwischte die KSC U19 beim FV Biebrich 02. Zahlreiche Chancen blieben zwar zunächst ungenutzt, der Gastgeber aus der Hessenliga kam offensiv auch nicht in Erscheinung. Lenny Noah Bruckert erlöste dann die Blau-Weißen mit der Führung, als sein wuchtiger Volley im Tornetz zappelte (32.). Niklas Behr hatte unmittelbar später das 2:0 auf dem Kopf, setzte seinen Versuch aber knapp drüber. Nach Seitenwechsel knallte Behr einen Freistoß aus 25 Metern Torentfernung an den Querbalken. Oskar Lenk nutzte in der 49. Spielminute einen KSC-Fehler nach eigenem Einwurf im Spielaufbau und überwand Kamil Günes im Tor der Badener. Einen aussichtsreichen schnellen Angriff über Metin Sen und Nick Regler wuchtete der eingewechselte Leon Batolov gegen den Torpfosten. Wenig später kassierte Metin Sen die Gelb-Rote Karte und die Stoll-Elf war in Unterzahl. Kamil Günes konnte die letzte Chance der Gastgeber abwehren, so ging es in die Verlängerung. Oskar Lenk schnürte direkt zum Start in die Verlängerung seinen Doppelpack und brachte die Gastgeber in Führung. Die fast perfekte Antwort hatte Simon Guggenbühler parat, der nach Eckball an den Querbalken köpfte. Eine Ampelkarte für die Wiesbadener sorgte für ein Zehn-gegen-Zehn ab der 97. Spielminute. Der Ausgleich gelang den Jungs aus der Fächerstadt nicht mehr, Niklas Behr probierte es aus der zweiten Reihe vergeblich. Anstatt Lucky Punch und Elfmeterschießen traf Abdulah Kamberovic zum bitteren 3:1 (118.). „Das ist für uns natürlich sehr enttäuschend, das müssen wir jetzt erstmal schlucken“ resümierte Cheftrainer Stoll am Montag. Auf Wiedergutmachung ist seine Mannschaft bereits am Mittwoch (13:00 Uhr) wieder aus, es geht zum nach zwei Spieltagen noch ungeschlagenen 1. FC Heidenheim in der DFB-Nachwuchsliga.

KSC-Aufstellung

Günes - Rega (68. Thürer), Kaiser, Ambrosius (46. Bierle), Baumstark (68. Torun) - Guggenbühler ©, Bruckert - El-Dor (46. Sen), Behr- Regler (90.+3 Roos), Boldt (46. Batolov)

KSC-Tor

0:1 Bruckert (32.)


Match
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