Blicker-Elf gewinnt am Neckar
Die KSC-Reserve hat ihr Auswärtsspiel in der Verbandsliga Nordbaden über die gesamte Spieldauer kontrolliert. Am Ende stand neben dem 2:0-Auswärtssieg, der deutlich höher hätte ausfallen müssen, die Zurückgewinnung von Tabellenplatz Zwei.

Am Feiertag ging es für die KSC U23 an den Neckar. Die rund 1,5-stündige Autofahrt führte die Mannschaft von Dietmar Blicker zum Kellerkind TS Mosbach. Dabei vertraute der Fußballlehrer wieder auf die Dreierkette bestehend aus Arel Demir, Marlon Dinger und Enes Zengin vor Aki Koch im Tor. Das Mittelfeld bildeten Kapitänsvertreter Jakob Weißer, Noah Rupp und Noah Hampp, auf den Außen starteten links Marius Mahle und rechts Benedikt Bauer, im Sturmzentrum vertraute Blicker auf das Duo Calhanoglu/Gerold. Die in weiß auflaufenden Karlsruher erwischten von Beginn an einen guten Start und übernahmen die Kontrolle. Nach knapp sechs Minuten behielt Toptorschütze Turan Calhanoglu nach einem Eckball den Durchblick und drückte das Spielgerät zu Saisontor Nummer fünf über die Linie. Noch in der Anfangsphase hätte es nur wenig später bereits 2:0 stehen können, Julian Gerold und Noah Hampp scheiterten aber jeweils am prächtig reagierenden TSM-Schlussmann Orgo. Letzterer zeichnete sich auch nach Seitenwechsel mehrmals aus. Nach feinem Rupp-Steckpass verzweifelte Calhanoglu im Eins-gegen-Eins an ihm. Das 2:0 hätte dann spätestens nach einem Eckball fallen müssen, als zunächst Mahle gegen das Lattenkreuz köpfte und der eingewechselte Louis Wagensommer ebenfalls am Querbalken scheiterte. Insgesamt verhinderte das Gestänge vier Mal einen Einschlag für den KSC. Den 2:0-Endstand bescherte der kurz zuvor eingewechselte U19-Kapitän Mateo Kritzer, der sein erstes Herrentor erzielte. Der geblockte Torschuss von Wagensommer sprang zu Kritzer. Er schlenzte das Spielgerät mit seinem feinen rechten Fuß unhaltbar ins lange Eck.
Blicker äußerte sich nach Abpfiff „insgesamt sehr zufrieden.“ Seine Mannschaft trat „ruhig und kontrolliert“ auf. Lediglich die Kaltschnäuzigkeit seiner Jungs war bei der Kunstrasenplatz-Premiere noch ausbaufähig. Den Gegner hatte seine Mannschaft über die gesamte Distanz im Griff, Aki Koch musste nur einen einzigen Torschuss parieren.
Weiter geht es für die KSC U23 bereits kommenden Sonntag. Um 15:00 Uhr bittet der FV Fortuna Heddesheim zu einem richtigen Topspiel (Zweiter gegen Vierter) in der Liga. Nur zwei Punkte trennen die Heddesheimer und den Karlsruher SC. Die beiden Routiniers Dominik Salz und Sebastian Weizel befinden sich aktuell im Aufbautraining.










