Bittere 2:3-Niederlage in Fürth
Mit einer knappen 2:3 Niederlage im Gepäck mussten die U17 Nachwuchskicker des KSC die Heimreise aus Fürth antreten.

In den ersten Minuten des Spiels konnten die KSC Nachwuchsathleten die Gastgeber förmlich überrennen und hatten in der Anfangsphase vier riesige Möglichkeiten um in Führung zu gehen. Bereits nach 45 Sekunden traf Muslija mit einem satten Schuss nur die Latte, in der 6. Minute wurde Kübler bei einem Sololauf vom gegnerischen Torhüter von den Beinen geholt - doch die Pfeife des Unparteiischen blieb stumm. Nur kurze Augenblicke später scheiterte Schmitt in einer 1:1-Situation am Fürther Schlussmann und wenige Sekunden später spielte er den Ball in vergleichbarer Situation zum im Abseits stehenden Delic ab. In der 12. Spielminute zappelte der Ball dann doch im Netz - leider jedoch auf der falschen Seite! Bei einem harmlosen Eckball der Gastgeber schlief der gesamte Defensivverbund und der Fürther Pex konnte aus drei Metern ungehindert zur schmeichelhaften Führung einköpfen. In der Folge hatten die KSC-Kicker kurzzeitig die Kontrolle verloren und mussten einige brenzlige Situationen überstehen, um nicht auch das zweite Tor zu kassieren. Nach diesen bangen Minuten riss der KSC das Spiel jedoch wieder an uns und hatte erneut durch Schmitt, der knapp am Tor vorbeischlenzte und Delic, der bei einer Doppelchance zunächst am Querbalken scheiterte und im Nachschuss mutterseelenallein über das Tor köpfte zwei "Hundertprozentige". Zwei Minuten vor dem Halbzeitpfiff dann endlich der Ausgleich, als Strompf nach einem Freistoß am zweiten Pfosten den Ball aus kurzer Distanz über die Linie stochern konnte.
Die zweite Halbzeit verlief zunächst etwas unaufgeregter und klare Torchancen waren keine zu verzeichnen. In der 53. Minute bekamen die Gastgeber nach einem völlig unnötigen Fehler im Spielaufbau und anschließender Rettungsaktion einen Freistoß geschenkt. Diesen konnte der Fürther Raum aus 20 Metern um die Mauer ins Eck schlenzen. Knappe zehn Minuten später musste dann auch noch ein KSC-Innenverteidiger nach einem Foul mit Gelb-Rot vom Platz und als erneut Pex mit einem schönen Dropkick den Ball zum 3:1 ins Tor befördern konnte, war die Vorentscheidung gefallen. Die KSC-Akteure gaben sich jedoch nicht auf und konnten durch den eingewechselten Vujinovic kurz vor Schluss noch auf 2:3 verkürzen, zum Ausgleichstreffer langte es in einer hektischen Schlussphase leider aber nicht mehr.
Cheftrainer Lukas Kwasniok im Anschluss an die Partie: "Diese Niederlage wird uns nicht umwerfen, auch wenn sie völlig unnötig war. Das Spiel mit dem Ball ist jedoch nach wie vor zu hektisch, das eiskalte Verwerten klarer Torchancen und das Verteidigen von Defensivstandards ausbaufähig. Darin müssen wir uns verbessern, um wieder erfolgreich zu sein."









