"Am Ende ist es die Entwicklung, die zählt"
Die U15 der KSC grenke aKAdemie erlebte in der Saison 2024/25 eine intensive und lehrreiche Zeit. Auch wenn nicht alle Ziele erreicht wurden, zieht Cheftrainer Dieter Andruchowicz ein positives Fazit.

Die Saison 2024/25 der U15 von Cheftrainer Dieter Andruchowicz war geprägt von ambitionierten Zielen und intensiven Herausforderungen. Sportlich wollte die blau-weiße Truppe die Meisterschaft gewinnen und damit den direkten Wiederaufstieg in die Regionalliga schaffen. „Als Mannschaft haben wir die Ziele nicht so erreichen können, wie wir uns das vorgenommen haben“, resümiert Andruchowicz nach einer spannenden Saison, die sie auf Platz zwei, mit zwei Punkten Rückstand auf den Aufstiegsplatz beendeten.
Nach einer klasse Hinrunde war die Marschrichtung klar. Aus zwölf Partien wurden neun Siege geholt und nur eine Niederlage erlitten. Das brachte sie mit 29 Punkten auf Platz zwei, zwei Zähler hinter Tabellenführer SSV Reutlingen. Mit nur acht Gegentreffern und 39 Toren zählen sie zu den besten Defensiven der Hinrunde. Der starke Auftritt riss auch in der Rückrunde nicht ab, auch hier belegen sie Platz zwei mit vier Punkten Rückstand auf die Tabellenspitze. Die Ergebnisse sprechen für sich: eine knappe Saison.
Neben der Liga spielte auch der Verbandspokal eine zentrale Rolle. Dort erreichte die KSC U15 nach einem starken Turnier das Finale und traf dort auf die TSG Hoffenheim. Obwohl dies in einem dramatischen Elfmeterschießen verloren ging, bleibt es dennoch ein Saisonhighlight: „Das Finale gegen Hoffenheim war ein klares Highlight der Jungs, was sie sich absolut verdient haben, weil sie einfach einen guten Fußball gespielt haben.“ Besonders bemerkenswert war die Moral im Finale. „Sie haben sich auch von einem 0:1-Rückschlag nicht beirren lassen, sondern sind wieder zurückgekommen“, betont Andruchowicz.
Unabhängig von den Ergebnissen stand für das Trainerteam die individuelle Entwicklung der Spieler im Fokus: „Ziel in erster Linie war natürlich, dass die einzelnen Jungs ihre nächsten Entwicklungsschritte machen.“ Besonders im Hinblick auf die Vorbereitung zur kommenden U16-Saison, in der sie gegen ältere Jahrgänge antreten werden, war das ein entscheidender Aspekt. „Viele Einzelspieler haben gezeigt, dass sie eine körperliche Entwicklung genommen haben, eine athletische Entwicklung, aber vor allem auch eine fußballerische“, konnten der Cheftrainer und sein Team beobachten. Diese Fortschritte spiegelten sich auch in den finalen Spielen der Saison gegen Reutlingen und Esslingen wider, in denen die KSC-Nachwuchskicker mutig und spielstark auftraten und beide mit zwei Toren Abstand gewannen.
Auch wenn das Saisonziel „Aufstieg“ nicht erreicht wurde, zieht Cheftrainer Andruchowicz ein positives Fazit. Die Spieler zeigten gegen harte Konkurrenz oft ihr Können und entwickelten sich weiter. „Am Ende ist es die Entwicklung der Jungs, die zählt“, erläutert der Cheftrainer. Denn, das betont Andruchowicz, der mentale Druck, dem die Jungs ausgesetzt waren, war groß: „Egal wo man als KSC hinkommt, es ist für die gegnerischen Mannschaften ein Highlight, gegen uns zu spielen.“ Das machte jedes Spiel zu einem intensiven Wettkampf, in dem die Mannschaft oft bestehen konnte.
Mit Blick auf die U16 sind die Spieler nun gut vorbereitet – sportlich wie mental. Die Erfahrungen dieser Saison, sowohl positive als auch bittere, bilden dafür eine starke Basis: „Das wird sicherlich auch ein großes Learning sein – Und darum geht’s ja.“









