Spielbericht U17:

Stoll-Jungs verlieren Heimabschluss knapp

U17

Nachdem die U17 letzte Woche wegen starkem Schneefall nicht spielen konnte, war am Freitag die SGE zu Gast. Dabei muss Sie sich trotz ansprechender Leistung geschlagen geben.

U17-Trainer Martin Stoll an der Seitenlinie

Am Freitagabend war der Tabellenführer aus Frankfurt zu Gast im Wildpark. Nach zuletzt zwei Siegen in Folge veränderte Martin Stoll die Mannschaft nur auf einer Position. Toptorjäger Yannick Alexander Müller sollte in der Offensive anstelle von Eymen Laghrissi wirbeln. Vor über 200 Zuschauern starteten die Karlsruher stark in die Begegnung. Nach nicht mal 10 Minuten konnte der vorgerückte Fynn Braun die Heimelf in Führung bringen. Davon beflügelt spielten die Karlsruher mit Selbstvertrauen, auch wenn gegen eine immer stärker werdende Eintracht nicht alles gelang. Der Gast aus Hessen konnte zwar viel Ballbesitz verbuchen, fand aber gegen eine gut sortierte KSC-Hintermannschaft nur selten das Durchkommen. Beide Mannschaften machten laut Cheftrainer Stoll ein gutes Spiel und verlangten sich auf höchster Intensität über 90 Minuten alles ab. Kurz vor der Pause nutzte Benjamin Dzanovic eine Unaufmerksamkeit zum Ausgleich, wenig später pfiff Nico Dönges zur Halbzeit. Die Zuschauer sahen bei Flutlicht auch in Durchgang zwei ein hochklassiges Spiel mit Torchancen auf beiden Seiten. Besonders die Schlussmänner beider Teams brachten sich mehr und mehr in Szene.

In der 71. Minute zeigte sich, warum die Hessen mit einem Punkteschnitt von über 2,5 pro Spiel die B-Junioren Bundesliga Süd/Südwest anführen. Philipp Patrick Eisele vollendete einen fein vorgetragenen Angriff zur Gästeführung, gegen die auch Kamil Günes im KSC-Tor nichts mehr anrichten konnte. Die Karlsruher wehrten sich in Folge gegen die Niederlage und kamen nochmal zur Last-Minute-Ausgleichschance, ein Kopfball nach Standard fand aber nicht den weg ins Gehäuse. Mit Anbruch der Nachspielzeit zog Fynn Braun sein zweites taktisches Foul der Partie und ging mit einer harten Gelb-Rot Entscheidung vom Platz.

Martin Stoll fand, dass trotz „starker gezeigter Leistung nur eine Kleinigkeit fehlte, um das absolute Nonplusultra der Liga zu ärgern.“ Nächsten Freitag dürfen die Blau-Weißen dann zum letzten Ritt vor der Winterpause, um 18:30 empfängt sie die TSG 1899 Hoffenheim.


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