Testspielniederlage gegen West Ham United

Profis

Der zweite und letzte Test des KSC im Trainingslager im österreichischen Flachau führte den KSC ins 180 Kilometer entfernte Kapfenberg, wo der KSC auf den von Slaven Bilic trainierten englischen Premier League-Club West Ham United traf. Gegen die „Hammers“ unterlag der KSC vor rund 800 Zuschauern im Stadion des Heimatvereins von Ylli Sallahi mit 0:3 (0:2). Nicht mit von der Partie waren Moritz Stoppelkamp, Bjarne Thoelke und Matze Bader.

Der ganz in gelb und taktisch mit zwei Spitzen in einem 4-4-2 angetretene KSC musste bereits in der 9. Minute den ersten Gegentreffer hinnehmen, als sich die Engländer über die rechte Seite durchkombinierten und Valencia mustergültig auf Andy Carroll flanken konnte und der vom langen Pfosten aus ohne Orlishausen eine Chance zu lassen zum 0:1 einköpfen konnte. Nur wenige später musste Orlishausen dann direkt vor seinem Tor Kopf und Kragen riskieren, um gegen Valencia das 0:2 und damit einen zweiten Gegentreffer binnen kürzester Zeit zu verhindern.   

Erstmals tauchte der KSC in der 16. gefährlich vor dem Tor der Engländer auf. Enrico Valentinis Freistoß strich nur Zentimeter am linken Tordreieck von Darren Randolph vorbei. Doch schon in der 18. Minute schlug der Ball wieder auf der Gegenseite ein. Dieses Mal agierte Valencia nicht als Vorbereiter, sondern traf selbst aus der Distanz zum 0:2. 

Auch in der Folge blieb West Ham die spielbestimmende Mannschaft und stellte den KSC immer wieder durch aggressives Zweikampfverhalten vor Probleme. Erst Enrico Valentini in der 32. Minute, der von der rechten Strafraumseite nach innen zog und von dort den Torabschluss suchte, sorgte für die nächste erwähnenswerte KSC-Chance. Dennis Kempe stellte Randolph mit einem Freistoß aus 22 Metern danach vor keine größeren Probleme (38.). Die erste Halbzeit ging unter dem Strich klar an die dominierenden Engländer. 

In der Halbzeit wechselte der KSC gleich neunmal aus, einzig die beiden Außenverteidiger Kempe und Valentini blieben auf dem Feld. Zunächst vergingen einige Minuten ohne eine Torchance auf beiden Seiten. West Ham behielt zunächst weiter optisch das Übergewicht, der „runderneuerte“ KSC hielt dagegen. Erneut Enrico Valentini war es vorbehalten, mit einem Schuss aus rund 30 Metern, der aber über das Tor der Engländer flog, für ein wenig Gefahr zu sorgen (58.). Doch schon im Gegenzug hätten die Engländer auf 3:0 stellen können, doch deren Heber ging knapp am KSC-Tor vorbei. In der 61. versuchte sich dann auch Gaétan Krebs aus der Distanz, Randolph war aber im bedrohten Eck. 

Der KSC wurde jetzt aktiver, so dass sich das Spiel im weiteren Verlauf viel zwischen den beiden Strafräumen abspielte. West Ham blieb es vorbehalten, in der 81. Minute dann die endgültige Entscheidung herbeizuführen, als Ashley Fletcher die Hereingabe von Aaron Creswell von der linken Seite aus kurzer Distanz über die Linie des KSC-Tores drückte. Eine Torres-Hereingabe in der 88. Minute fand dagegen leider keinen Abnehmer vor dem englischen Tor. So bliebe es am Ende beim verdienten 3:0-Erfolg der Engländer. 

  

Der KSC spielte: Orlishausen (46. Vollath) – Sallahi (13. Kempe) , Hoffmann (46. Sverko), Stoll (46. Maiga), Valentini – Rolim (46. Fahrenholz), Yamada (46. Prömel), Kom (46. Kinsombi), Barry (46. Torres) – Diamantakos (46. Krebs) , Hoffer (46. DePuy) 


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