Es werde Licht

Es werde Licht: Provisorische Flutlichtanlage entsteht im Wildpark

Stadionneubau

Die vorbereitenden Maßnahmen im Wildparkstadion sind weiter in vollem Gange. Nachdem bereits aktuell die gesamte Nordkurve abgetragen wird, wird jetzt zudem die provisorische Flutlichtanlage installiert.

Es tut sich ordentlich was auf der Baustelle Wildparkstadion: Die Blöcke A1 bis A4 sind abgerissen, deren Material schon fast komplett abgetragen. Dieses ist weniger belastet als angenommen: Zwar sind bei der Kampfmittelerkundung Stoffe der Einbauklasse Z1.1 und Z2 entdeckt worden, allerdings keine so hohen Belastungen, als das das teuer und aufwendig entsorgt werden muss. Damit kann das komplette, durchsiebte Material zum Formen der neuen, weitaus niedrigeren Wälle verwendet werden. Zudem liegt diese vorbereitende Maßnahme im Zeitplan, alles geht seinen geplanten Gang.

Am gestrigen Donnerstag begann dann der nächste, gut sichtbare Fortschritt rund um den Stadionneubau: Da bald alle Wälle, und damit auch die dort eingelassenen alten Flutlichtmasten, weichen müssen, ist eine provisorische Flutlichtanlage notwendig. Nachdem in den vergangenen Tagen die einzelnen Teilstücke bereits fachmännisch zusammengefügt wurden, kam es gestern zur Aufrichtung der ersten beiden Masten. Heute folgt dann das zweite Duo. Ihre Position richtet sich dabei vor allem nach den zu errichtenden, provisorischen Tribünen. Bis Ende Januar wird auch die in den alten Flutern bestehende Mobilfunktechnik auf die neuen Masten übertragen. Ebenfalls Ende des Monats sollen dann alle vier Flutlichter den Wildpark heller denn je erleuchten.

Die neuen Masten bieten eine Beleuchtungsstärke von mehr als 1.200 Lux (aktuell rund 850 Lux) und sorgen für eine symmetrische Ausleuchtung des kompletten Spielfelds. Damit sind Kamerapositionen auf beiden Seiten möglich, die Vorgaben der Lizenzierung für die 2. Bundesliga erfüllt. Dennoch verbraucht die neue Anlage weniger Strom als die alte. Die Masten schlagen samt den Vorarbeiten mit ca. 300.000 Euro zu Buche, eine weitere Nutzung im Bau oder anderweitig in der Stadt Karlsruhe ist im Anschluss möglich.

Der alte Flutlichtmast in der Ecke Nordwest (A1) wird in der kommenden Woche zurückgebaut, der Pfeiler in der nordöstlichen Kurve (A4) dann in den letzten Januartagen. Diese bestehen aus je drei Teilen und werden dann Stück für Stück zurückgebaut.

Alle Fakten zum provisorischen Flutlicht:

  • Material: Profilstahl, feuerverzinkt
  • Höhe je Mast 38 Meter (alte Flutlichtmasten: vom Wall aus 43 Meter)
  • Fundamente je 5,5 Meter x 5,5 Meter x 2,0 Meter
  • 35 Halogenstrahler je Mast
  • Gewicht je Mast: 6 Tonnen
  • Beleuchtungsstärke von über 1.200 Lux (aktuell ca. 850 Lux)
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