DFB-Sportgericht: Gelbe Karte gegen Jordi Figueras wird annulliert

Profis

Dem Einspruch des KSC gegen die gelbe Karte gegen Jordi Figueras am vergangenen Spieltag gegen Union Berlin wurde stattgegeben. Die Verwarnung wurde vom DFB-Sportgericht annulliert. Auch die Sperre für die kommende Partie beim FC St. Pauli (27.02., 20.15 Uhr, Millerntor-Stadion) ist somit hinfällig.

Die Begründung im Wortlaut:

"Im oben angegebenen Meisterschaftsspiel zeigte Schiedsrichter Siewer nach einer Strafstoßentscheidung dem Karlsruher Spieler Kinsombi berechtigterweise die gelbe Karte. Daraufhin intervenierte der Vierte Offizielle Tobias Endriß, der die Situation anders wahrgenommen hatte. Endriß wies den Schiedsrichter darauf hin, dass der Spieler Figueras das Foul begangenen habe. Daraufhin nahm der Schiedsrichter die richtige Entscheidung (gelb für den Spieler Kinsombi) zurück und gab dem Spieler Figueras die gelbe Karte.

Schiedsrichter Siewer hat seinen durch den Vierten Offiziellen veranlassten Irrtum gegenüber dem Sportgericht eingeräumt. Der Irrtum wird auch durch die Fernsehbilder eindeutig belegt.

Der Karlsruher SC hat noch am Spieltag form- und fristgerecht Einspruch gegen die Verwarnung eingelegt. Dieser Einspruch ist gem. §12 Rechts- und Verfahrensordnung des DFB zulässig, da sich der Schiedsrichter in der Person des zu strafenden Spielers geirrt hat. Dahr war dem Einspruch stattzugeben."


Match
Center