Derbytime im Wildpark

von David Ruf

Von „schönsten Spiel des Jahres“ schwärmt KSC-Cheftrainer Markus Schupp im Vorfeld des Heimspiels gegen den 1. FC Kaiserslautern (Sonntag, 13.30 Uhr). Die Vorzeichen auf Karlsruher Seite könnten jedoch besser sein.

Von David Ruf
Dem Zwischenhoch im Spiel gegen den TSV 1860 München folgte am vergangenen Sonntag in Frankfurt eine weitere ärgerliche Niederlage. Nach dem ersten Gegentreffer fanden Kapitän Alexander Iashvili und seine Mitspieler nicht mehr in die Spur zurück. „Wir sind leider nicht in der Lage, negative Erlebnisse zu verkraften“, stellt Schupp dazu fest und wünscht sich, „dass Spieler auf dem Platz stehen, die dann das Heft in die Hand nehmen und die Mannschaft wieder aufrichten“. Der Teamgeist sei aber in hohem Maße vorhanden, betont der sportliche Leiter Arnold Trentl. „Es herrscht eher zu viel Harmonie im Team.“

Motivationsprobleme sollte es vor dem Derby im dann ausverkauften Wildparkstadion aber ohnehin nicht geben. „Wir müssen viel Disziplin und Geduld an den Tag legen“, sagt Schupp. Die Lauterer seien eine Mannschaft, die mit einfachen Mitteln viel Erfolg habe, so der Cheftrainer, der damit vor allem die Stärke der Pfälzer bei Standardsituationen meint.

Personell bleibt die Lage im Wildpark angespannt. Christian Demirtas soll nach Knieproblemen erst am Freitag wieder ins Training einsteigen. Schlechter sieht es hingegen bei Michael Mutzel aus. Der Routinier hatte im Training einen Pferdekuss abbekommen, sein Einsatz am Sonntag scheint eher unwahrscheinlich. Auch hinter Serhat Akin steht noch ein Fragezeichen, er hatte zuletzt mit Rückenproblemen zu kämpfen. Zeitweise nicht trainieren konnten zudem auch Anton Fink (leichte Grippe) und Marvin Matip (Pferdekuss).


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