Torloses Remis zum Auftakt

Spielberichte 14/15

Zum Auftakt der neuen Zweitliga-Saison empfing der KSC den 1. FC Union Berlin im heimischen Wildparkstadion. In einer unterhaltsamen Partie erspielten sich die Blau-Weißen eine Vielzahl an Chancen, lediglich das Erfolgserlebnis blieb aus und so trennte man sich am Ende mit einem 0:0-Unentschieden.

Aus dem Wildpark berichtet Matthias Hahn
KSC-Chefcoach Markus Kauczinski begann mit Sascha Traut hinten rechts in der Viererkette, die Innenverteidigung bildeten Manuel Gulde und Jan Mauersberger. Die linke Abwehrseite besetzte Dennis Kempe, einziger Sechser war Dominic Peitz. Im Mittelfeld durfte Gaétan Krebs von Beginn an ran und vorne im Angriff sollte Ilian Micanski auf Torjagd gehen.

Ausgerüstet mit dem Jubiläumstrikot „120 Jahre KSC“ und angepeitscht von 18489 Zuschauern kontrollierten die Blau-Weißen von Beginn an das Spielgeschehen und kamen so schnell zu einer ersten Torgelegenheit. Nach einer Flanke von Dennis Kempe verpasste zunächst Ilian Micanski, ehe der Ball an der Strafraumgrenze bei Gaétan Krebs landete. Der Franzose fackelte nicht lange und hielt direkt drauf, sein Schuss konnte jedoch gerade noch geblockt werden (6.). Die Gäste aus der Hauptstadt spielten in der Folgezeit zwar keine nennenswerten Chancen heraus, machten aber die Räume eng und standen sehr kompakt, sodass der KSC zunächst Probleme hatte, sein Kombinationsspiel aufzuziehen. Eine weitere Gelegenheit hatten die Hausherren in der 26. Minute durch Ilian Micanski, der alleine von links aufs Tor zulief, dann jedoch querlegte anstatt selbst abzuschließen und so eine gute Chance vergab. Der KSC war nun am Drücker, drängte auf die Führung und erarbeitete sich vor allem über den agilen Manuel Torres immer wieder gute Szenen. Auch Dominik Peitz versuchte es und nach einer Hereingabe von Sascha Traut fehlten seinem Kopfball nur die berühmten Zentimeter zum Erfolgserlebnis (34.). Da Union-Schlussmann Daniel Haas bei Distanzschüssen von Krebs und Yamada einen sicheren Eindruck hinterließ, verabschiedeten sich beide Teams mit einem 0:0 in die Kabine.

In der 56. Minute war auch Dirk Orlishausen zum ersten Mal so richtig gefordert. Nach einem Berliner Konter über die linke Seite setzte sich Steven Skrzybski gegen Jan Mauersberger durch, fand dann aber in Orlishausen seinen Meister, der die Kugel souverän mit dem Fuß abwehren konnte. Ansonsten dominierten jedoch die Blau-Weißen. Lediglich in der Chancenverwertung haperte es noch. Einen weiteren Beleg hierfür lieferte Torres nach einem Zusammenspiel mit Traut, indem er das Leder aus aussichtsreicher Position und völlig unbedrängt weit über das Berliner Gehäuse beförderte. In Minute 73 kam der KSC gleich zweifach zu besten Möglichkeiten. Zunächst war es Yamada, dessen Abschluss aus elf Metern gerade noch vereitelt werden konnte. Den fälligen Eckball köpfte dann Jan Mauersberger an die Querlatte. In der Schlussphase mobilisierten die Blau-Weißen noch einmal alle Kräfte und kamen dem Sieg in der 89. Minute nach einem Schuss des eingewechselten Selcuk Alibaz sehr nahe, letztlich reichte es jedoch nicht und so musste man sich die Punkte am Ende teilen.

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