Da war mehr drin: KSC mit 0:0-Unentschieden gegen Eintracht Braunschweig

Spielberichte 16/17

Der KSC war beim 0:0-Unentschieden gegen Tabellenführer Eintracht Braunschweig die dominierende Mannschaft, verpasst allerdings den verdienten Heimsieg. Lukas Kwasniok bleibt damit in seinen beiden Spielen als Interimstrainer ohne Niederlage und ohne Gegentor.

In seinem zweiten und letzten Spiel als Interimstrainer stellte Lukas Kwasniok die Mannschaft im Vergleich zum Auswärtsspiel in Dresden auf drei Positionen um. Für David Kinsombi rückte Bjarne Thoelke in die Fünferkette. Marvin Mehlem ersetzte Manuel Torres auf der rechten Seite und vorne sollte Erwin Hoffer für mehr offensive Akzente sorgen als zuletzt Dimitrios Diamantakos.

Ebenbürtig mit dem Tabellenführer
Der KSC startete munter in die Partie gegen die Eintracht, präsentierte sich passsicher und auf Augenhöhe mit dem Tabellenersten. Erwin Hoffer hatte nach fünf Minuten die erste Möglichkeit für die Gastgeber, setzte einen Volleyschuss aus 18 Metern aber ein gutes Stück neben das Tor. In der 18. Minute wurde es erstmals laut im Wildpark: Marvin Mehlem verpasste die toller Lupfer-Hereingabe von Grischa Prömel nur knapp.

Weiter war es der engagierte KSC, der versuchte dem Spiel seinen Stempel aufzudrücken. Erwin Hoffer (23.) und Moritz Stoppelkamp (25.) brachten den Ball allerdings nicht im Kasten von Eintracht-Keeper Fejzic unter. Denkbar knapp scheiterte auch Prömel aus fünf Metern nach einem gefährlichen Yamada-Freistoß (39.). Die beste Chance der Gäste im ersten Durchgang hatte Torjäger Kumbela, dessen platzierter Schuss aus 20 Metern rauschte aber knapp am linken Pfosten vorbei.

KSC hat Braunschweig im Griff
Auch in der zweiten Halbzeit bot sich den 12.096 Zuschauern im Wildpark dasselbe Bild. Die Badener entwickelten aus der erneut stabilen Defensive heraus ihr Angriffsspiel, suchten aber noch das richtige Werkzeug, um die kompakte Abwehr der Niedersachen zu knacken. In der 56. Minute fand Hoffer einen Weg und steckte per Hacke auf Mehlem durch. Der 19-Jährige bugsierte den Ball allerdings aus gut fünf Metern knapp über die Braunschweiger Querlatte – die beste Möglichkeit des KSC bis dahin.

Dem Spiel war weiterhin nicht anzumerken, dass sich im stimmungsvollen Wildpark zwei Teams aus den unterschiedlichsten Tabellenregionen zum Hinrundenabschluss trafen. Stattdessen hatte der KSC die Eintracht im Griff. Einen flachen Freistoß von Stoppelkamp konnte der Braunschweiger Schlussmann nur abklatschen, David Kinsombis Nachschluss wurde anschließend in letzter Sekunde geblockt (73.). Gut fünf Minuten später rollte die nächste Angriffswelle der Hausherren los, der Konter von Diamantakos und Mavrias fand aber einen zu ungenauen Abschluss.

Auch weiterhin suchten die KSC-Jungs ihr Glück in der Offensive und ließen den favorisierten Braunschweigern keine Entfaltungsmöglichkeiten. Die über weite Strecken einzige gefährliche Aktion der Gäste – der Ball lag nach einem Freistoß bereits im KSC-Kasten - pfiff Schiedsrichter Badstübner wegen Abseits zurück.

Mit Unentschieden in die Winterpause
Damit geht der KSC trotz einer überzeugenden und couragierten Leistung mit einem erneuten 0:0-Unentschieden in die Winterpause. Lukas Kwasniok übergibt das Team ungeschlagen und ohne Gegentor an den neuen Cheftrainer. Vom 07.01 bis 15.01 bereiten sich die Weiß-Blauen im Trainingslager in Spanien auf die Rückrunde vor, die am 29.01. mit einem Heimspiel gegen Arminia Bielefeld startet.

 

Aus dem Wildpark berichtet Florian Kornprobst

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