Wellenreuther zieht positives Zwischenfazit

von David Ruf

Bevor Ingo Wellenreuther seine Kandidatur für das Amt des Präsidenten beim Karlsruher SC bekannt gab, nutzte er die Gelegenheit am Freitagnachmittag, um einen Zwischenstand über die Arbeit des Präsidiums Wellenreuther/Hauer in den letzten Wochen zu geben.

„Als ich vor sechs Wochen die Aufgabe als Notpräsident angenommen habe, war die Lage sehr, sehr ernst“, so Wellenreuther. „Die Hauptziele, die sich Rolf Hauer und ich auf die Fahnen geschrieben haben, waren, das Vertrauen in den Verein seitens der DFL, der Banken und der Wirtschaft wieder zu gewinnen und die nötige Ruhe im KSC selbst wieder herzustellen. Hier sind wir auf einem guten Weg.“

Wellenreuther nutzte die Gelegenheit, um Rolf Hauer seinen Dank auszusprechen. „Er war Tag und Nacht für den Verein da und hat sich hier vorbildlich mit eingebracht.“

Frohe Kunde konnte Wellenreuther seitens der DFL und dem laufenden Nachlizenzierungsverfahren bekannt geben. „Wir haben die mündliche Rückmeldung, dass es gegen den Verein keine Sanktionen geben wird. Wir dürfen die Lizenz behalten, und es wird weder Punktabzug noch eine Geldstrafe geben. Das freut uns natürlich sehr.“ Der Verein wird voraussichtlich Mitte November die schriftliche Bestätigung erhalten, durfte aber bereits jetzt die frohe Kunde aus Frankfurt an die Öffentlichkeit tragen.

Des Weiteren haben die Banken ihre Bereitschaft signalisiert, ihre bestehenden Kreditlinien um weitere 1,5 Millionen Euro zu erhöhen. „Diese Hilfestellung ist für den KSC enorm wertvoll“, erläuterte Wellenreuther. Gleiches gilt für private Sicherheiten in Höhe von ca. 1,5 Millionen Euro, die für den Verein bereitgestellt werden.

„Diese Dinge haben absolute Signalwirkung für den Verein“, freute sich Wellenreuther, der darüber hinaus mehreren Firmen für die Ausweitung ihres Engagements dankte, welches dem Verein zusätzliche Einnahmen in Höhe von rund 300.000 Euro sichert. „Die Carl Später Südwest GmbH, die Cronimet GmbH, die BBBank, Simon Hegele GmbH, die Stadtwerke Karlsruhe, die EFA-Tankstellenbetriebe GmbH und die EnBW haben unter Beweis gestellt, wie sie zum KSC stehen.“

Auch in Sachen Jugendheim geht es voran: Hier liegt mittlerweile eine langfristige Baugenehmigung vor, auch „dank der Unterstützung der Stadt Karlsruhe“, wie Wellenreuther feststellen konnte. Die Unterstützung, namentlich durch das Architekturbüro Dill & Hauf bei der Planung des neuen Jugendheims sowie speziell im Jugendbereich der HandwerkMedia AG, der Stadtwerke Karlsruhe und der EnBW freute Wellenreuther und Hauer.

Besonders KSC-Exklusivpartner EnBW unterstreicht künftig die Bedeutung des KSC-Talentteams – als kommender Trikotsponsor des KSC-Nachwuchses –, der auch Interesse an einer längerfristigen Zusammenarbeit bekundete.


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