Waterink kehrt in Startformation zurück / Anpfiff bereits um 14 Uhr

(eis) Die treuen Anhänger des KSC müssen sich in dieser Spielzeit gleich zweimal auf die Reise in Richtung Bundeshauptstadt begeben. Ist es bis zur Auswärtspartie gegen Union Berlin noch ein gutes halbes Jahr hin, geht es für die Fans am kommenden Samstag nach Potsdam zum Zweitligavergleich der Blau Weißen mit der Sportvereinigung Babelsberg.

Die Vorzeichen dieser Partie könnten unterschiedlicher nicht sein: Die Filmstädter befinden sich nach ihrem glänzenden Saisonstart Babelsberg konnte in den ersten vier Partien neun Punkte erringen im freien Fall. Seit dem fünften Spieltag ist die Sportvereinigung ohne Sieg und nunmehr nur noch zwei Zähler von einem Abstiegsrang entfernt.
Der Karlsruher SC konnte sich nach den neuerlichen Siegen gegen Oberhausen, Duisburg und Fürth von der vergangenen Serie von fünf Niederlagen in Folge rehabilitieren und befindet sich in der Zweitligatabelle auf einem gefestigten Mittelfeldplatz.

Entsprechend zur derzeitigen Situation hatte SV Coach Hermann Andreev am vergangenen Sonntag einen schweren personellen Rückschlag zu erleiden. Stammtorhüter Alexander Kunze erlitt im Auswärtsspiel gegen LR Ahlen einen Bruch des Daumens und fällt für die kommenden sechs Wochen aus. Gegen die Karlsruher wird also Ersatzmann Dirk Heinrichs zwischen den Babelsberger Pfosten stehen.
Für KSC Cheftrainer Stefan Kuntz besteht in personeller Hinsicht nach dem 4:2 Sieg über die Spielvereinigung Greuther Fürth prinzipiell keinerlei Handlungsbedarf. Dennoch stellte Kuntz die Rückkehr Thijs Waterinks nach seiner Sperre zu keinem Zeitpunkt in Frage: "Waterink wird definitiv auflaufen."
Wer allerdings seinen Platz aus der Innenverteidigung zu Gunsten des Niederländers räumen muss, ließ der Coach völlig offen. Es sei nicht gesagt, dass Marco Grimm auf der Bank platznehmen werde.
Da Theo Rus momentan angeschlagen und sein Einsatz übermorgen noch fraglich ist, könnte es durchaus sein, dass Kuntz sein Team mit vier Defensivkräften agieren lässt.

Aufgrund der nicht funktionsfähigen Flutlichtanlage im Karl Liebknechtstadion ertönt der Anpfiff am Samstag bereits um 14 Uhr.

Nach der Partie in der Filmstadt ist für die Profis des KSC zunächst einmal eine zweiwöchige, länderspielbedingte Pflichtspielpause angesagt. In dieser tritt der Regionalligaaufsteiger am Freitag, 9. November im Sportpark Edenkoben zu einem Testspiel gegen den Erstligisten 1. FC Kaiserslautern an. Karten zu dieser Begegnung, die gleichzeitig das Ablösespiel für KSC Profi Tobias Weis darstellt, sind auf der Geschäftsstelle des Karlsruher SC erhältlich. Der Anstoß erfolgt um 19 Uhr.


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