Vorschau: Union Berlin KSC
(eis) An Unterstützung dürfte es dem KSC nicht mangeln, wenn die Mannschaft am Sonntag (15 Uhr) in der Bundeshauptstadt zum ersten von möglicherweise zwei Endspielen antritt. Nur ein einziger Punkt trennt die Badener vor dem vorletzten Spieltag von einem Abstiegsrang. Mit einem Auswärtssieg gegen Union Berlin könnte der Klassenerhalt bereits morgen in trockene Tücher gebracht werden gelingt das nicht, folgt in einer Woche gegen Aufstiegsaspirant Aachen eine Zitterpartie im Wildpark.
Union ist bereits sicher abgestiegen und muss sich gegen die Blauweißen vom heimischen Publikum aus dem Profifußball verabschieden. Lorenz Günther Köstner sieht darin nicht unbedingt einen Vorteil: Zum einen werden die "Eisernen" ihren Fans sicherlich nicht mit einer Niederlage auf Wiedersehen sagen wollen. Zum anderen avanciert das Spiel für die Union Akteure zu einem Schaulaufen auf der Suche nach neuen Arbeitsplätzen.
Dennoch fordert der Franke vollen Siegeswillen und strahlt Optimismus aus: "Wir wollen und werden nicht absteigen!" Um das zu verhindern, wird Routinier Bernhard Trares wieder mitmischen. Seit dieser Woche trainiert der "Oldie" nach seiner Oberschenkelzerrung wieder mit der Mannschaft und ist heiß auf den Klassenverbleib. Über die genaue Aufstellung seiner Elf hält sich Köstner aber bedeckt, sodass zunächst ungewiss bleibt, wer für Trares weichen muss.
Unter der Woche setzten Fans und Gönner des Vereins wieder einmal alle Hebel in Bewegung, um ihren KSC im Endspurt um den Klassenerhalt zu unterstützen. Medienpartner Radio Regenbogen verteilte 100 Gratis Tickets für Busfahrt und Stadioneintritt, die innerhalb weniger Minuten vergriffen waren. KSC Präsident Hubert Raase und der Freundeskreis legten mit weiteren 450 Eintrittskarten nach, sodass eine stimmgewaltige Kulisse in der alten Försterei zu erwarten ist.
Weitere Unterstützung erhält unser Team von zahlreichen Hertha Anhängern. Den KSC und die "alte Dame" verbindet eine langjährige Fanfreundschaft, sodass nach Schätzungen von Supporters Vorstand Martin Löffler insgesamt gut tausend Kehlen die Badener zum Klassenerhalt schreien wollen. Für alle, die zu Hause bleiben, gibt es wie immer die Möglichkeit, die Premiere Konferenz im Clubhaus im Wildpark zu verfolgen.











