Vor dem Anpfiff: Karlsruher SC Waldhof Mannheim

(eis) Angesichts der vergangenen Spielzeit ist der Fan des Karlsruher SC dazu geneigt dem Derby gegen Waldhof Mannheim mit eher gemischten Gefühlen entgegenzublicken. Dreimal trafen die beiden badischen Zweitligisten letzte Saison aufeinander, dreimal behielt Mannheim die Oberhand. Zunächst kam der KSC im Pokalspiel vor heimischem Publikum mit 2:5 unter die Räder, das darauf folgende Ligaspiel im Wildpark verlor man ebenso mit 1:2, wie die Partie bei den Kurpfälzern mitten im Abstiegskampf.

Heute um 15 Uhr ertönt der Anpfiff starten die Karlsruher als Favorit ins badische Derby, Mannheim belegt mit nur vier Zählern abgeschlagen Tabellenposition 18 in Liga zwei. Zudem plagen die Mannheimer derzeit arge Personalsorgen. Im vergleich zur 0:4 Niederlage bei Aufsteiger Burghausen verändert Trainer Walter Pradt seine Anfangself gleich auf sechs Positionen:
Ifejiagwa und Kowalik sind gesperrt und Konterstürmer Plassnegger verletzt. Urdaneta und Licht nahm Pradt ebenso aus der Anfangsformation wie Torhüter Michael Rechner. Neu in die Partie kommen Mea Vitali, Maximov, Zinnow sowie die beiden Amateure Göttlicher und Beisel in der Innenverteidigung. Das Tor der Waldhöfer wird Carsten Nulle hüten.

KSC Coach Lorenz Günther Köstner muss lediglich den verletzten Aydin Cetin ersetzen. Für den Türken beginnt Ivan Saenko von Beginn an. Im Übrigen schickt Köstner die selbe Elf ins Rennen, die Mainz 05 am vergangenen Montag ein 2:2 Unentschieden abtrotzte.
Als prekär erweist sich für die Blauweißen die Verletztensituation auch deshalb, weil mit Waterink, Kracht und Melkam gleich drei Spieler auf dem Feld mit bisher vier gelben Karten bedacht wurden. 13 Feldspieler aus dem Profikader stehen Köstner derzeit zur Verfügung, sollte es dumm laufen, würde sich das Team auf zehn Mann ausdünnen. "Es kann immer nur das Ziel sein überhaupt keine gelbe Karte zu bekommen", sagte Köstner im Vorfeld des Spiels. Dennoch gebe es keine Anweisungen an das Trio im Zweikampf zurückzuziehen oder auch die Sperren nacheinander abzuholen. Köstner: "Das ist völliger Quatsch, wenn es die Situation erfordert, muss man eben eine gelbe Karte riskieren."

So spielen sie:

Karlsruher SC:
Walter Rothenbach, Waterink, Kracht, Melkam Fritz, Engelhardt, Trares, Haffner Labbadia, Saenko

SV Waldhof Mannheim:
Nulle Göttlicher, Mea Vitali, Beisel, Fickert Ratkowski, Otto Zinnow, Maximov, Matos Pereira Kern


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