Von Karlsruhe nach Braunschweig und wieder zurück
Ein Monat ist es her, dass Robin Heußer den BBBank Wildpark verließ und gegen das Stadion an der Hamburger Straße eintauschte.

Seitdem ist für den 27-Jährigen vieles gut gelaufen. Der Saisonstart verlief mit einem 1:0- und 3:2-Erfolg optimal. „Das war ein guter Start“, sagt Heußer im Gespräch mit dem KSC. „Wir wissen aber auch, dass noch nicht alles optimal war.“ Auch privat läuft es rund: „Mein Onlinestudium läuft noch. Ich habe das durch meinen Wechsel bedingt etwas aufgeschoben, aber bin jetzt offiziell im letzten Semester. Ich habe noch einige Hausarbeiten und die Bachelorarbeit vor mir.“ Und: Eine Wohnung ist auch schon gefunden. „Da hatte ich relativ viel Glück, dass ich gleich was gefunden habe“, berichtet Heußer. „Die Wohnung hat – ähnlich wie in Karlsruhe – drei Zimmer und ist stadtnah.“
Nun geht es für Heußer zurück nach Karlsruhe – wenn auch nur für das Spiel im BBBank Wildpark. „Mir hat es beim KSC viel Spaß gemacht“, erinnert sich Heußer. „Ich habe eine gute Mannschaft vorgefunden und einen tollen Club kennengelernt. Vor allem wenn ich an die Fans denke – da bin ich unendlich dankbar, wie sie mich unterstützt haben.“
Besonders in Erinnerung geblieben sind ihm zwei Geschehnisse: „Einerseits natürlich das sehr negative Erlebnis im Pokal, bei dem man gut reinkommt, das 2:1 einleitet und dann am Ende aber dann am Elfmeter antritt und das Ding leider verschießt.“ Doch die KSC-Familie setzte ein Zeichen und skandierte anschließend lautstark seinen Namen. „Das ist nicht selbstverständlich und ich bin unglaublich dankbar dafür“, betont Heußer. Positiver in Erinnerung geblieben ist ihm sein „Tor gegen Düsseldorf, wo ich ein Stück weit etwas zurückgeben konnte, auch wenn es am Ende nicht gereicht hat.“
Abschließend sagt der 27-Jährige, dass er „gerne mehr Minuten auf dem Platz gestanden und mehr Leistung für den KSC gezeigt“ hätte. „Aber es hat nicht sollen sein und deshalb dann auch der Schritt nach Braunschweig.“
Dieser Text ist Teil der neuen "Heimatspiel Kompakt"-Ausgabe. Den ganzen Artikel gibt es hier.











