Vermeidbare Niederlage
Eine verschlafene 1. Halbzeit und das Vergeben vieler Chancen bringen mit 2:1 das Pokalaus der C1 gegen die SG Pfinztal

Bei eisig kaltem Wind begann der KSC gut. Bereits in der 3. Minute der erste Eckball. Ein weiterer Eckball erfolgte nach einem schönen Torschuss von Seline, der ins Toraus abgelenkt wurde. Beide leider ohne zählbaren Erfolg. Nach diesem Anfangsdruck spielte der Gastgeber oft zu kompliziert und war nicht schnell genug in den Aktionen. Die Zweikämpfe wurden nicht angenommen. So kam es in der 15. Minute nach einem kollektiven Black-out zur Führung der SG Pfinztal. Die Spielerin der SG Pfinztal konnte ungehindert auf das KSC-Tor zu laufen und musste nur noch einschieben.
Der KSC hatte auch weiterhin die größeren Spielanteile und reagierte mit weiteren Torschüssen, allerdings nicht zwingend genug. So kam es in der 27. Minute zum 2:0 für den Gast aus Pfinztal.
Der Gastgeber versuchte danach weiterhin den Druck auf das gegnerische Tor hoch zu halten, es folgten gute Kombinationen, weitere Eckbälle und Torschüsse. Allerdings ohne Erfolg.
In der zweiten Halbzeit spielten die KSC-Mädchen wacher und aufgeweckter, aber ließen immer noch den absoluten Willen zum Sieg vermissen. Es war nur noch ein Spiel auf ein Tor. Die Mannschaft aus Pfinztal kam nur durch lange Befreiungsschläge aus der Umklammerung, die aber dank der jetzt wachen Abwehrreihe zu nichts führten. Je länger die 2. Halbzeit dauerte, desto größer wurde der Kampfeswille. Aber die Spielerinnen ließen sich zu weit nach außen drängen, tolle Flanken wurden zu umständlich angenommen, es dauerte zu lange, bis der Schuss aufs Tor kam. Manchmal halfen auch Pfosten und Latte den Pfinztälern, wie bei einem schönen Freistoß von Hanna. Es rollte Eckball um Eckball, ein toller Torschuss von Romy landete knapp daneben. Die Pfinztal-Mädchen verwalteten ihren Vorsprung , wechselten viel und manchmal unerträglich langsam aus. Erst 2 Minuten vor Abpfiff endlich das verdiente Tor durch Davina. Sofort probierten die Mädels jetzt auch noch das 2. Tor zu erzielen, rannten gleich wieder auf das gegnerische Tor zu, aber es reichte leider nicht mehr.
Es spielten
Sofia Edwards, Nadine Fletterer, Hannah Jenß, Laura Käpplein, Shanice Rapp, Romy Reger, Davina Schäfer Seline Stoffel, Viola Snizek, Katharina Sulzbach











