Unglückliche 2:1 Niederlage: U15 verliert in Frankfurt
Am Sonntag war die U15 des KSC zu Gast beim Tabellenzweiten der C-Junioren-Regionalliga Süd. Trotz einer sehr ansprechenden Leistung mussten sich die Badener der Eintracht am Ende unglücklich mit 2:1 (1:1) geschlagen geben.

Auf dem Frankfurter Kunstrasen zeigten die Gäste aus Karlsruhe von Beginn an eine sehr druckvolle und aggressive Spielweise, so wie es das Trainerteam um Cheftrainer Ivica Erceg und Co-Trainer Daniel Kleinschmidt vorgegeben hatte. Durch diese leidenschaftliche Gangart konnte man die Hausherren sichtlich vor Probleme stellen und einen Start nach Maß hinlegen: Nach Zuspiel von Vasco Walz auf Emre Ekiz, konnte dieser ein Missverständnis zwischen dem gegnerischen Torhüter und seinem Verteidiger ausnutzen und zum frühen Führungstreffer vollstrecken (6.). Auch nach diesem tollen Start blieben die Nachwuchsspieler aus dem Wildpark sehr kämpferisch und ließen die Eintracht kaum zur Entfaltung kommen. Nicht zuletzt deswegen konnte die Blau-Weiße Defensivreihe mit Gianluca Schäfer den besten Torjäger der Regionalliga weitestgehend aus der Partie nehmen.
Zwar konnte die Eintracht nach der Anfangsphase eine optische Überlegenheit für sich verbuchen, dennoch blieb der taktisch gut eingestellte KSC bei Kontern stets gefährlich und beschäftigte die gegnerische Abwehr so das eine oder andere mal gehörig. Auf der anderen sollte dann knappe zehn Minuten vor der Halbzeit der überraschende Ausgleich fallen: Im Anschluss an den ersten Eckball der Hessen blieb ein Abwehrversuch der Karlsruher am Gegner hängen. Dieser nutzte diese Chance sofort und versenkte den Ball per Schuss ins kurze Eck (23.). Doch weit gefehlt, wer dachte, dass dies die U15-Junioren vom Oberrhein verunsichern sollte. Nur wenige Minuten nach dem Ausgleich umkurvte Vasco Walz drei Frankfurter und steckte mustergültig auf Bennet Fietkau durch, der allerdings aufgrund einer Abseitsposition zurückgepfiffen wurde. Und immer noch im Zuge der ersten Halbzeit drückten die Gäste erneut auf den erneuten Führungstreffer, als Maxi Weiss eine präzise Flanke auf Emre Ekiz spielte. Alleine vor dem Torwart scheiterte dieser aber, da er im letzten Moment noch geblockt werden konnte.
Auch im zweiten Spielabschnitt investierten die Karlsruher viel Leidenschaft und Wille, um das 2:1 für sich markieren zu können. Doch wie auch in der 40. Spielminute fehlte es immer wieder am letzten Quäntchen Glück vor dem Tor: Dieses Mal bediente Bennet Fietkau seinen Mitspieler Ivanillson Matias, der folglich vor dem Torhüter auftauchte. Anstelle des Abschlusses entschied dieser sich dann für ein erneutes Zuspiel, welches allerdings zu ungenau gespielt wurde. Infolge einer ähnlichen Szene, zehn Minuten später, in der ein Schuss erneut in letzter Sekunde geblockt werden konnte, kassierte Vasco Walz, in einem insgesamt hart umkämpften Spiel, nach Foulspiel die Gelb-Rote Karte. Wie es im Fußball so oft der Fall ist, sorgte dies im Folgenden dafür, dass der bisherige Spielverlauf auf den Kopf gestellt werden sollte: Erneut nach einem Standard konnte die Eintracht den Ball in der Folgezeit per Kopf in das Karlsruher Gehäuse verlängern und in Front gehen (59.). Zwar versuchten die vorbildlich kämpfenden Badener um Trainerteam Erceg/Kleinschmidt auch in Unterzahl alles, um doch noch einen Punkt einzufahren, letztlich konnte man sich aber keine zwingende Torchance mehr erspielen.
Fazit des Trainerteams Erceg/Kleinschmidt:
„Wir haben heute beim Tabellenzweiten eine sehr gute Partie gezeigt, auch wenn wir am Ende eine bittere Niederlage hinnehmen müssen. Bezüglich des Einsatzes, der Mentalität, dem Spiel nach vorne und dem Spiel gegen den Ball können wir sehr zufrieden sein. Jetzt gilt es an dieser Leistung anzuknüpfen.“
Die erste Chance dazu bekommen die Jungs aus der Fächerstadt am Samstag, wenn um 13 Uhr der SC Freiburg zum Badischen Duell in Karlsruhe gastiert.











