U19 und U23 absolvieren Fahrsicherheitstraining

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Ein professionelles Fahrsicherheitstraining speziell für junge Fahrer absolvierten am vergangenen Montag zahlreiche Spieler aus der U19 und U23 des KSC. Auf dem Gelände des ADAC Nordbaden galt es für die Nachwuchstalente, eine Reihe fahrerischer Herausforderungen zu meistern und zu beweisen, dass sie auch neben dem Spielfeld blitzschnell und souverän agieren.

"Mit der Maßnahme wollen wir den Jungs zeigen, wie wichtig sie uns sind und das nicht nur, wenn sie Tore schießen", erklärte Gerhard Eiseler, Sozialpädagoge des KSC-Talentteams, und fügte hinzu: "Wir wollen unseren Spieler signalisieren, dass wir sie in ihrer Persönlichkeitsentwicklung mit Rat und Tat unterstützen."

Im Vordergrund des Trainings standen Fahr-Erfahrungen, die speziell auf die Bedürfnisse von Führerscheinneulingen zugeschnitten sind: Wie stabilisiert man ein schlingerndes Fahrzeug auf nasser Fahrbahn? Wie weicht man einem plötzlich auftauchenden Hindernis rechtzeitig aus? Wie fühlt sich eine Gefahrenbremsung an und wie wird der Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug richtig eingeschätzt? Die Antworten auf diese Fragen erfuhren die jungen Spieler hautnah in praktischen Übungen.

Immer mit Rat und Tat zur Seite standen dabei die Instruktoren des ADAC, die per Funk mit den Fahrern verbunden waren und die Hintergründe und Lernziele vor und nach jeder Übung mit der Gruppe besprachen. "Wir wollen die Teilnehmer nicht belehren, sondern mit ihrer Technik und ihrem Fahrkönnen vertraut machen", erklärte Thomas Hätty, Leiter der Abteilung Verkehr und Technik des ADAC Nordbaden. Damit das Erlernte direkt auf den Alltag übertragen werden konnte, führten die Fahrer alle Situationen mit dem eigenen Pkw durch. "Die Außensituation kann zwar nicht genau dargestellt werden, dennoch kann das richtige Üben das Gefühl einer entsprechenden Situation wiedergeben und zu einer deutlich besseren Fahrzeugbeherrschung beitragen", so Hätty weiter.

Dass auch der Spaß an diesem Tag nicht zu kurz kam, versteht sich von selbst. Mit etlichen Hupkonzerten wurden die Teamkollegen angefeuert und auch der Versuch, einen Hindernisparcours mit einer Rauschbrille, die 1,6 Promille simulierte, fehlerlos zu Fuß zu bewältigen, führte zur allgemeinen Erheiterung. Am Ende des Tages waren sich die jungen Fahrer einig, dass es eine wichtige Erfahrung war, sowohl die eigenen Grenzen als auch die des Fahrzeugs, kennenzulernen. "Ich hätte nicht gedacht, dass schon wenige Stundenkilometer zuviel auf dem Tacho darüber entscheiden, ob ich mein Fahrzeug noch unter Kontrolle habe", äußerte sich U23-Spieler Alexander Schoch. Und Teamkollege Andre Walica fügte hinzu: "Ich fühle mich jetzt definitiv besser für kritische Situationen im Straßenverkehr vorbereitet."

Auch das Fazit von Ede Becker, dem Leiter des Nachwuchsleistungszentrums, fiel positiv aus: "Junge Fahrer sollte das Angebot des Fahrsicherheitstrainings annehmen, um jederzeit für unvorhergesehene Ereignisse auf den Straßen präpariert zu sein. Mein Dank gilt unserem Sozialpädagogen Gerhard Eiseler und den Verantwortlichen des ADAC, die unseren Jungs diesen Tag ermöglicht haben." Informationen zu den Trainings für junge Fahrer erteilt die Verkehrsabteilung des ADAC Nordbaden in 76135 Karlsruhe, Steinhäuserstraße 22, unter Telefon 0721 8104-423 oder per E-Mail an Verkehr.Karlsruhe(at)nba.adac.de.


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